„Grüne“ Gentechnik-Bioenergiepflanzen

Auf der Messe ‘Grüne Woche’ in Berlin fand auch das 1.Internationale Forum der Agrar- und Ernährungswissenschaft statt. Das Forum brachte rund 1000 Experten aus aller Welt an den Tisch.

Gleich zu Beginn sagte Bauernverbandspräsident Sonnleitner: „Die Priorität in der Agrarwirtschaft gehört immer der Ernährung“.

„Wir müssen die Produktion von Nahrungsmitteln und von Bioenergie entkoppeln“, antwortete Stefan Marcinowski, Vorstandsmitglied der BASF-Gruppe, „und verstärkt auf die zweite Generation von Bioenergiepflanzen setzen“. Holz, Stroh und Switchgrass sind solche Energieträger. Sie alle sind Pflanzen, deren Verwendung nicht mit dem Einsatz als Nahrungsmittel konkurrieren.

„Da die Ressourcen Wasser und Land begrenzt sind, müssen diese Ertragssteigerungen vor allem durch Innovationen erreicht werden“.

Für den BASF-Mann ist damit unter anderem die grüne Gentechnik gemeint.

Ob anspruchslos wuchernde Pflanzen wie die Rutenhirse solche Eingriffe benötigen, sei dahingestellt.  Gefahr besteht eher, dass durch die Hintertür der regenerativen Energieerzeugung wieder ein neues Umweltproblem geschaffen wird.