Rüttgers hält nichts von CCS-Technik
10. April 2010 | von Stefan Schmidt | Rubriken: Zukunft
Ministerpräsident energisch - aber kaum Energiepolitik in NRW
Dabei blieb es dann aber auch. Auch der Seitenhieb auf die Grünen, die sich ja modernen Kraftwerksbauten verschlössen, fiel eher milde aus. Den potenziellen Koalitionspartner will Rüttgers sicher nicht verprellen.
Und weil nicht zuletzt etwa ein Drittel der Wähler klar gegen Atomenergie entschieden ist, blieb dieses unpopuläre Thema gleich ganz vom Tisch.

Greenpeace-Aktivisten vor der Arena Oberhausen
Ministerpräsident mit wenig Energie
Jürgen Rüttgers hatte genug andere Themen dabei, um die Energiefrage aussparen zu können. Für sie blieb es bei nur wenigen knappen Sätze in einer ansonsten umfangreichen Auftaktrede. Schade, hier hätte man deutlichere Positionen erwartet. Vor dem Centro-Park, zu dem die Arena Oberhausen gehört, informierten Greenpeaceaktivisten unter dem Titel “Aussteigerland NRW” über die Bedeutung der Landtagswahl am 9. Mai 2010 für den Atomausstieg. Kippt die schwarz-gelbe Mehrheit am Rhein, ist eine Verlängerung des Ausstiegs im Bundesrat wohl nicht beschlussfähig.
