Let’s roll: Elektroroller als Einstieg
9. August 2010 | von Stefan Schmidt | Rubriken: VerkehrDie Diskussion um die Elektromobilität nimmt zu – und FUTUX° wird sich der Frage ‘Elektroauto – Fluch oder Segen’ in den nächsten Wochen verstärkt widmen.
Für’s Erste verweisen wir auf ein Fortbewegungsmittel, das sich auch umweltbewußte Menschen mit geringerem Einkommen leisten können: Der Elektroroller wird immer beliebter. Leise schnurrend, ohne direkten CO2-Ausstoß (aber eben auch nur mit Ökostrom wirklich umweltfreundlich) sind sie inzwischen ernst zu nehmende Verkehrsteilnehmer. Die Zweisitzer sind dabei meist besser motorisiert – so dass auch die Beschleunigung stimmt.
Zwischen 1600 und 3700 € bekommt man hier einen fahrbaren Untersatz, der mit bis zu 45 km/h bis zu 100 Kilometern weit trägt. Die Ladezeiten sind dabei zwischen ganz passabel (3 Stunden) und zu lang (12 Stunden), zumal man einen Roller eher hausnah parken und laden kann als einen PKW. Der ADAC hat 7 Roller verglichen und in Ausgabe 8/2010 seiner Mitgliedszeitung vorgestellt.
Am besten wurde hier der e-sprit Silenzio bewertet, der rund 3000 € kostet und nach 4,5 Stunden Ladezeit schon 60 Kilometer weit fährt.
Vor allem auf dem Land, wo Bus und Bahn keine Alternative sind, ist der Elektroroller eine Lösung – wenn man nicht gleich in die Pedale treten will (zumal 45 km/h auch schneller sind).
