Worum es nicht geht (II)

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Mit 14 fand ich Kernkraftwerke super, weil sie uns grenzenlose Energie versprachen. Und so gefährlich, wie die Ahnungslosen und Unwissenden immer behaupteten, waren sie doch auch gar nicht. So stand das jedenfalls in meinen interessanten P.M.-Heften. Mit tollen Funktionsdiagrammen und Querschnittzeichnungen. Alles in Farbe.

Ein paar Jahre später zeigte der Reaktor Tschernobyl ganz neue Funktionen eines Kernkraftwerks.

Es machte Puff und die Kühe fielen um. Da war dann ein großes Hallo.

Pilze wollte auch niemand mehr essen.

Die Atomkatastrophe von 1986 erscheint uns heute soweit weg wie die Finanzkrise von 1928.

Atomstrom mag CO2-ärmer sein als Kohle. Aber selbst, wenn technisch, pardon menschlich, nichts schief ginge (obwohl ja dauernd irgendwo irgendwas schief geht): Die wirklichen Kosten, die ungeklärte Entsorgungsfrage und zahlreiche andere Risiken wären zu groß, um ernsthaft in einem Blog erwähnt zu werden. Jedenfalls in einem, in dem es um Zukunftstechnologien geht.