Solarenergie – Wirkungsgrad Rekord und Innovation

Bild: guukaa - Fotolia.com
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Solarzellen kaufen kann man an heute in jedem Baumarkt. Allen gleich ist das Prinzip, aus Sonnenenergie Strom zu erzeugen. Neben dem Preisverfall bei Solarmodulen hat es auch viele Innovationen in der Solartechnik gegeben, die in der Tagespresse untergehen. Dabei tut sich spannendes auf dem Solaranlagenmarkt.
So hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme eine Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von 43,6 Prozent entwickelt (je nach Typ liegen die handelsüblichen Solarpanels bei 16-25 Prozent). Diese Solaranlagen sind ideal für den Wüsteneinsatz. Gerade in den Sonnengürteln der Welt, wo schlechtes Wetter keine Rolle spielt, könnte man also in Zukunft noch intensiver Sonnenenergie ernten.

Solarzellen malen und drucken

Während amerikanische Forscher bereits versuchen, Solarstrom bei denen abzuzweigen, die sich seit jeher am Besten auf Nutzung von Solarenergie verstehen – den Pflanzen – gehen neue Firmen andere technische Wege:
Die spiegelnden blauen Siliziumflächen, in Metallrahmen auf dem Dach oder Freiflächen installiert sind uns allen bekannt. In ganz Deutschland nutzen Hausbesitzer, Industriehallenbetreiber und Bauern jede nach Süden ausgerichtete Fläche für die Stromgewinnung.
Das australische Startup Dyesol hat eine Farbe entwickelt, die Solarzellen enthält und sich auf Fassaden und Glas auftragen lässt (wobei man dann immer noch durchschauen kann). Und auch der immer mehr verbreitete 3D-Druck spielt eine Rolle: Mit einem speziellen Drucker hat das Victorian Organic Solar Cell Consortium eine Solarzelle gedruckt.

Solarenergie steht erst am Anfang

Ganz unabhängig von der Diskussion um die Förderung des Solarstroms in Deutschland wird sich hier also in den nächsten Jahren noch einiges tun.
Die Entwicklung hat gerade erst begonnen.
Wenn Sonnenenergie erst einmal günstiger ist als fossile Energiequellen, dürfte der Markt in Gang setzen, wozu die Vernunft alleine bisher nicht reichte.