Worum es noch geht

Erdgas ist ein heißes Thema, schon bevor man es verbrennt.

Gerade jetzt, wo der Russe wieder am Gashahn spielt, kommt wieder Feuer in die Diskussion.

Dem der Zukunft zugewandte Energiefreund ist Gas eigentlich keinen Pups wert. So ganz kommt er aber nicht um das Thema herum. Nicht nur in Deutschland verschlief man die rechtzeitige Entwicklung echter Alternativen.

Nun bläst uns der eisige Wind ins Gesicht, statt in den Generator. Die Sonne schaut sowieso permanent auf uns herab. Und lacht.

Auf Gas werden wir in den nächsten Jahren so wenig verzichten können wie auf Öl. Beide sehen in der CO2-Bilanz besser aus als Kohle. Schlimm genug sind sie allemal.

Bei FUTUX° werden diese finsteren Gesellen nur erwähnt, wenn es interessante Lösungen gibt, um an ihnen zu sparen.

Worum es nicht geht (II)

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Mit 14 fand ich Kernkraftwerke super, weil sie uns grenzenlose Energie versprachen. Und so gefährlich, wie die Ahnungslosen und Unwissenden immer behaupteten, waren sie doch auch gar nicht. So stand das jedenfalls in meinen interessanten P.M.-Heften. Mit tollen Funktionsdiagrammen und Querschnittzeichnungen. Alles in Farbe.

Ein paar Jahre später zeigte der Reaktor Tschernobyl ganz neue Funktionen eines Kernkraftwerks.

Es machte Puff und die Kühe fielen um. Da war dann ein großes Hallo.

Pilze wollte auch niemand mehr essen.

Die Atomkatastrophe von 1986 erscheint uns heute soweit weg wie die Finanzkrise von 1928.

Atomstrom mag CO2-ärmer sein als Kohle. Aber selbst, wenn technisch, pardon menschlich, nichts schief ginge (obwohl ja dauernd irgendwo irgendwas schief geht): Die wirklichen Kosten, die ungeklärte Entsorgungsfrage und zahlreiche andere Risiken wären zu groß, um ernsthaft in einem Blog erwähnt zu werden. Jedenfalls in einem, in dem es um Zukunftstechnologien geht.

Worum es nicht geht (I)

Es geht hier nicht um Kohle.

Obwohl es immer um Kohle geht, wenn es um Energie geht.

Gemeint ist aber die Kohle, von der man schmutzige Finger bekommt. Und schmutzige Luft. Und einen schmutzigen Planeten. Und um die geht es nicht.

Wenn Sie meinen, dass Kohle eine Lösung für unsere Energieprobleme ist, dürfen Sie das  – aber bitte nicht hier. Dazu finden Sie sicher interessantere Blogs und Diskussionsforen.

Für alle, die Dinosaurier für nützliche Haustiere halten, gilt im übrigen das Gleiche.

Kohle kann allerdings durchaus ein echtes Thema für FUTUX sein. Aber nur dann, wenn uns die Kohlelobby davon überzeugt, dass das Abtrennen und Speichern von CO2 (CCS-Technik) mehr als ein PR-Gag ist. Und zuverlässig funktioniert. Bevor Holland in Not ist!

Mehr Energie.

2050 werden etwa 9 Milliarden Menschen auf diesem Planeten leben.

Die meisten von ihnen werden auch dann nur einen Bruchteil unserer jetztigen Energiemenge pro Kopf benötigen. Uns heißt: die hochentwickelten Industriestaaten. Der Speckgürtel der Welt.

Schon das Ziel, alle Menschen mit ausreichend Trinkwasser zu versorgen, wird mehr Energie erforden, als bereits heute in den betroffenen Regionen zur Verfügung steht.

Bei allen ernstgemeinten Sparmaßnahmen – auf lange Sicht werden wir im Speckgürtel wohl nicht von unserem Energiehunger loskommen. Und magersüchtig werden.

Über das Für und Wider verschiedener Energiequellen wird viel publiziert – in diesem Blog werden neue Möglichkeiten und Entwicklungen vorgestellt.

Worum es nicht geht, lesen Sie unter: Worum es nicht geht.