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	<description>Energie Zukunft</description>
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		<title>Wahlkompass NRW-Wahl 2012: 5 Fragen zur Umwelt</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 14:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Greenpeace Rhein-Ruhr, ein Zusammenschluss der lokalen Greenpeacegruppen des Ruhrgebietes und Düsseldorf veröffentlicht &#8211; wie bereits 2010 &#8211; einen Wahlkompass zur überraschend neu angesetzten Landtagswahl 2012. Dazu wurden 5 Fragen zur Umwelt an die 5 Parteien des Landtags und der aussichtsreichen Piratenpartei gestellt. Erwartungsgemäß lagen den Grünen die Themen von Kohleenergie bis Schutz der Wälder am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Greenpeace Rhein-Ruhr, ein Zusammenschluss der lokalen Greenpeacegruppen des Ruhrgebietes und Düsseldorf veröffentlicht &#8211; wie bereits 2010 &#8211; einen Wahlkompass zur überraschend neu angesetzten Landtagswahl 2012. Dazu wurden 5 Fragen zur Umwelt an die 5 Parteien des Landtags und der aussichtsreichen Piratenpartei gestellt.<br />
Erwartungsgemäß lagen den Grünen die Themen von Kohleenergie bis Schutz der Wälder am Besten (offen für Kohlekraftwerke sprach sich nur die FDP aus).<br />
Die Piraten &#8211; entgegen der allgemeinen Darstellung im Besitz eines sehr umfangreichen und basiskontrollierten Parteiprogramms &#8211; punkten mit ihrem fahrscheinlosen öffentlichen Nahverkehr.<br />
<a href="http://www.greenpeace-rhein-ruhr.de">Der Wahlkompass zur NRW-Landtagswahl 2012.</a></p>
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		<title>Algenzucht zu teuer</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 11:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich eine gute Idee: Mit dem ohnehin lästigen CO2 aus Kohlekraftwerken füttert man Algen und gewinnt damit Biodiesel. So wird CO2 vorübergehend neu gebunden und wenigstens ein zweites Mal verwertet. Doch auch wenn Energieriese Vattenfall gemeinsam mit dem Algenzuchtbetrieb ecoduna aus Österreich eine Anlage eingeweiht hat scheint jetzt schon absehbar, dass diese Methode viel zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1148" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_576317_XS.jpg"><img src="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_576317_XS-300x167.jpg" alt="Algen als Lösung?" title="biochemie1" width="300" height="167" class="size-medium wp-image-1148" /></a><p class="wp-caption-text">Biodiesel aus CO2 - zu teuer</p></div>Eigentlich eine gute Idee: Mit dem ohnehin lästigen CO2 aus Kohlekraftwerken füttert man Algen und gewinnt damit Biodiesel. So wird CO2 vorübergehend neu gebunden und wenigstens ein zweites Mal verwertet. Doch auch wenn Energieriese Vattenfall gemeinsam mit dem Algenzuchtbetrieb ecoduna aus Österreich eine Anlage eingeweiht hat scheint jetzt schon absehbar, dass diese Methode viel zu aufwändig und kostspielig ist.<br />
Wie bei allen Verfahren, die das CO2 aus den Abgasen der Kraftwerke abscheiden sollen, ist der Wirkungsgrad denkbar schlecht. Etwa 20 Prozent des Wirkungsgrades gehen verloren, so dass für die gleiche Menge Energiegewinn wieder mehr Kohle verfeuert werden müsste.<br />
Immerhin wollen die Österreicher nun Futtermittel, ökologisches Plastik oder Nahrungszusätze aus dem CO2 mit Algen erzeugen.<br />
Und auch in Deutschland gibt es Versuche, das CO2 irgendwie zu nutzen: Das Kohlekraftwerk in Niederaußem bei Köln soll als Pilotanlage für die Herstellung von Schaumstoff genutzt werden. Allerdings werden hier gerade mal 0,05 Prozent des CO2 genutzt. Der Rest geht in die Luft.<br />
In den USA sind die klimatischen Bedingungen &#8211; Licht und Wärme &#8211; besser, aber selbst hier sind die Kosten der Algenanlagen noch unwirtschaftlich.<br />
Bereits seit 2008 wird die Algen-CO2-Technik als Innovation mit fraglichem Ergebnis bewertet. Bei 50 € Kosten pro Liter Biodiesel müsste der Benzinpreis noch ordentlich steigen, bis es sich lohnt.</p>
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		<title>Nervöse Routine</title>
		<link>http://www.futux.de/wirtschaft/nervose-routine/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 13:22:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der S-Bahn fahren Horst und Erhard selten. Ihre Sakkos verraten, dass sie aus gut be­zahlten Jobs in die Rente kamen, auch, dass das schon mehr als zehn Jahre her ist. Sie tauschen Teile der Frankfurter Allge­meinen und Horst sagt beiläufig etwas über die Sicherheit von Hochtemperaturre­aktoren. Irgendwo hat er auch was von den Rückbaukosten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der S-Bahn fahren Horst und Erhard selten.<br />
Ihre Sakkos verraten, dass sie aus gut be­zahlten Jobs in die Rente kamen, auch, dass das schon mehr als zehn Jahre her ist. Sie tauschen Teile der Frankfurter Allge­meinen und Horst sagt beiläufig etwas über die Sicherheit von Hochtemperaturre­aktoren. Irgendwo hat er auch was von den Rückbaukosten der Atomruine in Hamm gelesen. So wie er es sagt, lohnt es nicht, dem Atomthema weitere Aufmerksamkeit zu widmen. Und doch wird es dem Tag im Nacken sitzen. <span id="more-1103"></span></p>
<p>Der Zug bummelt durch die ersten Ruhr­gebietsstädte. Da war mal der riesige Güter­bahnhof. Hier vor ein paar Jahren das große Stahlwerk. Horst und Erhard sehen sie noch, die alten Symbole des Industrie­standortes. Aus dieser vergangenen Welt stammt ihr Erspartes, dass sie auch durch ein paar geschickte Aktienspekulationen zu bewahren hoffen.<br />
Am Essener Hauptbahnhof schauen sie in die Wegbeschreibung zur RWE-Haupt­versammlung, aber eigentlich müssen sie nur folgen: Ein Strom von Kleinaktio­nären, meist Männer und nur selten jünger als 60, drängt Richtung U-Bahn.<br />
Randlose Brillen studieren die Fahrpläne, dabei stehen genug Stadtwerker bereit und fordern die Besucher auf, bis ans Bahn­steigende zu gehen. Die Herren trotten nach vorne und der Ordner freut sich: &#8220;Die Generation tut noch, was man ihr sagt&#8221;. <img src="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2011/04/rwe2-289x300.jpg" alt="" title="rwe2" width="289" height="300" class="alignright size-medium wp-image-1107" /></p>
<p><strong>Geordnetes Chaos</strong><br />
Bis auf ein paar aufgeregte Jungspekulan­ten spricht niemand darüber, was die spür­bare Nervosität im Zug erklärt &#8211; Atom­kraftgegner haben zur Blockade der Hauptversammlung aufgerufen.<br />
Kaum aus dem U-Bahnschacht aufgestie­gen geraten die Aktionäre so auch direkt in eine Gruppe von behelmten Polizisten. Und laut ist es auch. Mühsam drängt man sich durch ein Spalier um die Blockierer herum, die weit vor dem Eingang zur Gru­gahalle auf dem Boden sitzen. Es scheint mehr Polizei als Demonstranten zu geben, daher ist der Zugang zur Halle mühsam, aber geordnet. Die Besucher werden ab­wechselnd beschimpft oder belehrt und reagieren mit Ignoranz oder Pro-A­tom-Argumenten, die selbst in den ganz schlechten Talkshows nicht mehr zu hören sind.<br />
Um Viertel vor Zehn wird es nun aber doch eng und der Einsatzleiter lässt seine Truppe Stellung zur Räumung beziehen. Das könnte man sich besser von Innen an­schauen. Aber der Pressezugang liegt auf der anderen Hallenseite und nach einem Check-In wie am Flughafen und der Be­lehrung zu den Spielregeln: &#8220;Fotos nur bis zum Ende der Rede von Dr. Großmann&#8221; ist es schon nach Zehn. </p>
<p>Der Vorsitzende bittet um Verständnis, &#8220;Sie haben ja mitbekommen, dass es drau­ßen noch Verzögerungen gibt&#8221;, aber in ei­ner viertel Stunde werde man starten. Dann endlich kann man beginnen, begrü­ßen, die Formalien erklären und bald spricht auch der große Vorsitzende. </p>
<p>Jürgen Großmann redet eher zäh als gelas­sen, er hat das ja alles schon hundert Mal gesagt, aber heute wirkt er angespannt. Schon nach den ersten Sätzen unterbricht ihn ein &#8216;Abschalten, abschalten!&#8217; aus dem Zuschauerraum. Ein Securitymann stellt sich vor das Pult, die Journalisten im Pres­seraum springen auf und beobachten, wie ein paar Saalordner die Störer und ihr Banner aus dem Saal drängen.<br />
Das fällt leicht, denn die Anleger machen brav Platz oder legen auch bereitwillig selbst Hand an. So ist diese Generation eben.<br />
Nach einer halben Minute ist Ruhe und Großmann beendet, was er vorher begon­nen hatte, dass Klartext heute wichtiger denn je sei und hundert Jahre Verlässlich­keit und dass in Deutschland die Lampen nicht ausgehen, das ist den ersten Applaus wert. </p>
<p><strong>Geregelte Störfälle</strong><br />
Die zweite Gruppe von Atomkraftgegnern entrollt ihr Banner und wird im Saal hör­bar. Da spricht der Vorstand schon drüber hinweg und kommt bald auf Fukushima und die Folgen. Den Rest kennt man von den Medienvertretern der Atomlobby, im Pressezentrum kehrt Routine ein.<br />
Der Vertreter eines amerikanischen Wirt­schaftsmagazins klickt aus einem Gross­mann-Profil und ein paar Beiträgen über &#8220;Germanys anti-nuclear protest&#8221; einen Ar­tikel zusammen. Bei der inzwischen Drit­ten Störung schaut kaum noch jemand vom Bildschirm auf.<br />
Als Großmann &#8220;Erfolgreiches Abschalten der RWE&#8221; sagt, gibt es noch mal ein paar Lacher, dann korrigiert er sich auf &#8220;Ab­schneiden&#8221; und der nächste Protest von Aktivisten im Saal erstirbt im Applaus.<br />
RWE hatte mit mehr Demonstranten ge­rechnet. Die anwesenden Journalisten inter­essieren sich eher für die kommunalen An­leger, also die an RWE beteiligten Ruhrge­bietsstädte, die den Atomkurs des 59jähri­gen &#8220;Dinosauriers&#8221; nicht mehr tragen wol­len und der wahre Grund für Großmanns Anspannung sind.<br />
Dass RWE sich mit 20 % am Neubau eines holländischen Atomkraftwerkes beteiligen will ist als Gerücht bereits unterwegs aber noch nicht im Saal angelangt. Dort argu­mentiert der Vorstand noch, dass man die deutschen Kraftwerke nicht abschalten brauche, weil die französischen uns dann weiter bedrohten.<br />
Erneut wallt eine &#8220;Abschalten!&#8221;-Gruppe auf und wird ohne große Beachtung her­ausgeführt. Das Publikum ist genervt und wenig beeindruckt. <a href="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2011/04/rwe41.jpg"><img src="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2011/04/rwe41-300x237.jpg" alt="" title="rwe4" width="300" height="237" class="alignright size-medium wp-image-1109" /></a><br />
Über den zukünftigen Kurs des Stromkon­zerns entscheiden ohnehin andere. Versi­cherungen, Banken und andere Großinves­toren, die dann auch wieder ihrer Rendite verpflichtet sind. Über die Kommunen kommt etwas Politik und Bürgerinteresse ins Unternehmen. Vorstandsreden, Protes­te, die Auftritte der kritischen Aktionäre bleiben ein kurzes Aufflackern in Tages­schau und Tageszeitung. </p>
<p>Für mehr als 7 Stunden Anfragen und Re­debeiträge haben sich nun Aktionäre ange­meldet. Da hört man noch einen Moment zu, aber nach und nach leert sich die Halle. Im Zehn-, später im Fünfminutentakt lösen sich fundierte und haarsträubende, enga­gierte aber auch kaum erträgliche Beiträge ab. Wer mag, verfolgt die Veranstaltung live im Netz und hört noch den eifrigen Verfechter der Kernkraft-Rendite oder den eloquenten Beitrag über den Greenpeace-Plan zur Deutschen Energiepolitik. Der Vorstand antwortet. </p>
<p>Vor der Gruga ist es inzwischen ruhig, eine kleine Gruppe der Bereitschaftspoli­zisten wartet auf den Abend.<br />
Horst und Erhard können da mit ihrem Kleinanleger-Stimmrecht gerade mal eine Symbolwirkung haben. Aber die interes­siert sie weniger als die Präsente, die ihnen Ihr Unternehmen in die Tasche gepackt hat und die sie nun inspizieren.<br />
Am Abend hat die RWE-Aktie leicht zuge­legt. Die Anleihen der Solarstroman­bieter haben etwas mehr gebracht. Doch das ist was für die nächste Generation.</p>
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		<title>Der Plan: Deutschland ist erneuerbar</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 07:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Basics]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Deutschalnd bis 2015 frei von Atomenergie werden kann und bis Mitte des Jahrhunderts nur noch mit regenerativen Energien über die Runden kommt, zeigt Greenpeace in seinem aktualisierten &#8216;Plan&#8217;. Das gut recherchierte und wissenschaftlich aufbereitete Werk zeigt den machbaren Verlauf einer Energiewende für Deutschland. Bereits heute stehen wir mit einem Anteil von 17 % erneuerbare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Deutschalnd bis 2015 frei von Atomenergie werden kann und bis Mitte des Jahrhunderts nur noch mit regenerativen Energien über die Runden kommt, <a href="http://www.greenpeace.de">zeigt Greenpeace in seinem aktualisierten &#8216;Plan&#8217;</a>.<br />
Das gut recherchierte und wissenschaftlich aufbereitete Werk zeigt den machbaren Verlauf einer Energiewende für Deutschland.<br />
Bereits heute stehen wir mit einem Anteil von 17 % erneuerbare Energie im internationalen Vergleich vorne.<br />
Mit dem Plan nimmt Greenpeace durch sachliche Argumente vor allem den Talkshow-Polemikern den Wind aus den Segeln, die uns immer noch glauben machen wollen, ein Verzicht auf Atomenergie wäre nur mit Stromimporten oder mehr dreckigem Kohlestrom möglich.<br />
Kostenlos wird die Wende nicht, aber auch hier rechnet Greenpeace vor, dass die Kosten für den einzelnen Bürger minimal sind.<br />
Dr. Michael Sterner, Wissenschaftler am Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik dazu: &#8220;Eine Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien ist technisch möglich, ökologisch notwendig und volkswirtschaftlich sinnvoll. Sie erfordert zwar höhere Investitionen zu Beginn, die zahlen sich aber mittel- und langfristig aus.&#8221;<br />
Bis 2030 könnten der Volkswirtschaft 300 Milliarden Euro sparen und Millionen neuer Arbeitsplätze schaffen.<br />
Nun braucht es nur noch aktive, zukunftsorientierte Politiker und Entscheider, die den energiepolitischen und entwicklungsfeindlichen Muff der letzten Jahre überwinden.<br />
Auf geht&#8217;s.</p>
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		<title>Desertec statt Fukushima</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 07:20:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonnenenergie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es könnte alles so einfach sein &#8211; ist es aber nicht: Spätestens seit der Reaktor-Katastrophe von Fukushima haben die meisten Menschen begriffen, dass Atomenergie ein Irrweg ist. Und wer nicht gerade selbst von den gigantischen Gewinnen der Kernkraftwerke profitiert (750.000 bis 1.000.000 € täglich allein aus deutschen Meilern) schaut sich nun nach Alternativen um, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_991" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2010/08/DESERTEC-Map_teaser.jpg"><img src="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2010/08/DESERTEC-Map_teaser-150x144.jpg" alt="" title="DESERTEC-Map_teaser" width="150" height="144" class="size-thumbnail wp-image-991" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: DESERTEC Foundation, www.desertec.org</p></div><br />
Es könnte alles so einfach sein &#8211; ist es aber nicht: Spätestens seit der Reaktor-Katastrophe von Fukushima haben die meisten Menschen begriffen, dass Atomenergie ein Irrweg ist.<br />
Und wer nicht gerade selbst von den gigantischen Gewinnen der Kernkraftwerke profitiert (750.000 bis 1.000.000 € <strong>täglich</strong> allein aus deutschen Meilern) schaut sich nun nach Alternativen um, die die Umwelt nicht auf andere Weise belasten.<br />
Schon seit einigen Jahren haben wir hier immer wieder über das Desertec-Projekt berichtet, bei dem eigentlich alle Wünsche wahr werden: Strom satt von dort, wo die Sonne nicht nur reichlich scheint, sondern auch ausreichend Platz für Solarkraftwerke vorhanden ist.<br />
Hohe Investitionskosten sind dabei relativ, wenn man zum Beispiel die Folgen einer Verstrahlung großer Landesteile (wie in Japan) oder der kaum zu beziffernden Folgen der CO2-Emmision gegenrechnet.</p>
<p>Doch gerade die Revolutionen in den Arabischen Staaten haben nun einen sonderbaren Nebeneffekt: Zum Einen besteht bei Investoren nun Unsicherheit über die politische Zukunft und Stabilität dieser Staaten, zum anderen subventionieren die noch im Amt sitzenden Herrscher nun Öl und Gas, um ihre aufgebrachten Volksmassen zu besänftigen.<br />
Für Desertec bedeutet das zunächst einen wirtschaftlichen Rückschritt.<br />
Umso wichtiger ist eine ernsthafte Förderung des Projekts aus Europa: Desertec ist kein Entwicklungshilfeprojekt sondern ein ernst zu nehmender Wirtschaftsfaktor für die Zukunft Europas <em>und</em> Nordafrikas.</p>
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		<title>Förderung von Elektroautos auf Sparflamme</title>
		<link>http://www.futux.de/schwerpunkt/forderung-von-elektroautos-auf-sparflamme/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 09:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine halbe Milliarde Euro war im Rahmen des Konjunkturpaketes II vor einem Jahr, 2009, angekündigt. Profitiert hat bisher vor allem der Daimler-Konzern, doch insgesamt bleiben die Förderungen weit hinter dem Ziel zurück. Erst 364 Millionen wurden, laut Antwort auf die Anfrage des SPD-Abgeordneten Hagemann an die Bundesregierung, bewilligt und gerade 107 Millionen Euro tatsächlich geleistet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine halbe Milliarde Euro war im Rahmen des Konjunkturpaketes II vor einem Jahr, 2009, angekündigt. Profitiert hat bisher vor allem der Daimler-Konzern, doch insgesamt bleiben die Förderungen weit hinter dem Ziel zurück. Erst 364 Millionen wurden, laut Antwort auf die Anfrage des SPD-Abgeordneten Hagemann an die Bundesregierung, bewilligt und gerade 107 Millionen Euro tatsächlich geleistet.<br />
Ob das Ziel, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die deutschen Strassen zu bringen so erreicht werden kann, ist fraglich.<br />
Kaufanreize, wie sie in den USA und anderen Staaten inzwischen Standard sind, werden von der Regierung bisher abgeblockt.<br />
Nicht zuletzt deshalb werden Neufahrzeuge verschiedener Hersteller auch erst in diesen Ländern auf den Markt gebracht.<br />
Neben Daimler (die auch den mit 7,7, Millionen Euro geförderten Evobus besitzen) und BMW wird vor allem das Fraunhofer-Institut gefördert.<div id="attachment_903" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2010/05/Fotolia_17110154_XS1.jpg"><img src="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2010/05/Fotolia_17110154_XS1-150x150.jpg" alt="" title="Ausgangschild - Elektro - Benzin" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-903" /></a><p class="wp-caption-text">© Ideeah Studio - Fotolia.com</p></div></p>
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		<title>Einfach drüber weg: Der chinesische Straddling Bus</title>
		<link>http://www.futux.de/verkehr/einfach-druber-weg-der-chinesische-straddling-bus/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 15:23:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus China kommt ein interessantes Buskonzept. Denn was nützt der effizienteste Reise- oder Nahverkehrsbus, wenn er mit hunderten PKWs im Stau steht? Ein origeneller Lösungsansatz kommt aus China: Einfach über das Problem hinweg fahren. Spezielle, fahrbahnbreite Busse könnten dann vom schnelleren Verkehr unterfahren werden wie eine Brücke, bei Staus aber einfach darüber hinweggleiten. Das eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus China kommt ein interessantes Buskonzept. Denn was nützt der effizienteste Reise- oder Nahverkehrsbus, wenn er mit hunderten PKWs im Stau steht?<br />
Ein origeneller Lösungsansatz kommt aus China: Einfach über das Problem hinweg fahren.<span id="more-1073"></span><br />
Spezielle, fahrbahnbreite Busse könnten dann vom schnelleren Verkehr unterfahren werden wie eine Brücke, bei Staus aber einfach darüber hinweggleiten.<br />
Das eine sensible elektronische Steuerung dabei unverzichtbar ist, versteht sich von selbst.<br />
Das Youtube-Video zeigt wie&#8217;s geht &#8211; und wer Chinesisch versteht, kann auch mit dem Rest etwas anfangen&#8230;<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iQxP_un15iQ?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/iQxP_un15iQ?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x5d1719&amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Solardächer in NRW illegal</title>
		<link>http://www.futux.de/schwerpunkt/solardacher-nrw-illegal/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 07:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes Münster schreckt die Besitzer von Solardächern auf: Die meisten dieser Anlagen in Nordrhein-Westfalen sollen ohne die erforderliche Baugenehmigung illegal sein. Die rein private Nutzung ist nicht genehmigungspflichtig, die meisten Anlagen speisen aber Strom ins Netz ein &#8211; und fallen damit unter die Genehmigungspflicht, weil die Nutzung des Gebäudes geändert würde. Solaranlagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes Münster schreckt die Besitzer von Solardächern auf: Die meisten dieser Anlagen in Nordrhein-Westfalen sollen ohne die erforderliche Baugenehmigung illegal sein. Die rein private Nutzung ist nicht genehmigungspflichtig, die meisten Anlagen speisen aber Strom ins Netz ein &#8211; und fallen damit unter die Genehmigungspflicht, weil die Nutzung des Gebäudes geändert würde. Solaranlagen seien in NRW demnach nur genehmigungsfähig, wenn mehr als die Hälfte des Stroms für den Eigenbedarf genutzt würde.<br />
Auslöser des Prozesses war die Anlage einer Firma, die für 320.000 Euro in Solartechnik investieren wollte. Nun darf sie die Anlage nicht in Betrieb nehmen.<br />
Waren Solaranlagen also in der Vergangenheit nicht Teil des Bauantrages bzw. besitzen eine eigene Baugenehmigung, haben die Besitzer nun ein Problem. Das Bauministerium muss nun handeln &#8211; hier wollte man ursprünglich nur die Auswüchse auf den Bauernhöfen einschränken.<br />
Der <a href="http://www.muensterschezeitung.de/nachrichten/region/hierundheute/art1544,1041323">Bericht der Münsterschen Zeitung</a> dürfte in den nächsten Tagen für reichlich Unruhe sorgen.<br />
<a href="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2010/09/solarhaus.jpg"><img src="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2010/09/solarhaus-150x124.jpg" alt="" title="solarhaus" width="150" height="124" class="size-thumbnail wp-image-1060" /></a></p>
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		<title>Elektromobil: Das Elektroauto im Siemens-Test</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 06:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Elektromobilität ist angesagt: Mit eigenen Elektroautos will die Siemens AG einen Test starten, um die Technik der Elektromobilität besser kennen zu lernen. Schon im November sollen 100 Fahrzeuge in Berlin, München und Erlangen eingesetzt werden. Wichtig sei vor allem die Bedeutung der Elektroautos als mobile Energiespeicher, denn durch die Ladung über Nacht könnten Überkapazitäten aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Elektromobilität ist angesagt: Mit eigenen Elektroautos will die Siemens AG einen Test starten, um die Technik der Elektromobilität besser kennen zu lernen. Schon im November sollen 100 Fahrzeuge in Berlin, München und Erlangen eingesetzt werden. Wichtig sei vor allem die Bedeutung der Elektroautos als mobile Energiespeicher, denn durch die Ladung über Nacht könnten Überkapazitäten aus der Windenergie aufgenommen werden.<br />
Laut Pressemeldungen will Siemens auch eigene Elektromotoren für Automobile entwickeln. </p>
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		<title>Solar- und Windenergie-Anlagen selber bauen</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 17:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonnenenergie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich mit dem Selbstbau von Solaranlagen und Windgeneratoren befassen will, findet in &#8220;Das große Solar- und Windenergie-Werkbuch&#8221; aus dem Franzisverlag mehr als einen schnellen Ratgeber. Wie man es aus dem Hausverlag der Tüftler- und Bastler gewohnt ist, wird jeder Nebenaspekt genau betrachtet und unzählige Details vertieft. Dass dieses Buch mit seinen 5 ausführlichen Teilen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1046" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2010/09/4809-9_cover.jpg"><img src="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2010/09/4809-9_cover-150x150.jpg" alt="Das Solar- und Windenergie-Werkbuch" title="4809-9_cover" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1046" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: Franzis-Verlag</p></div>Wer sich mit dem <strong>Selbstbau von Solaranlagen und Windgeneratoren</strong> befassen will, findet in &#8220;Das große Solar- und Windenergie-Werkbuch&#8221; aus dem Franzisverlag mehr als einen schnellen Ratgeber. Wie man es aus dem Hausverlag der Tüftler- und Bastler gewohnt ist, wird jeder Nebenaspekt genau betrachtet und unzählige Details vertieft.<span id="more-1044"></span><br />
Dass dieses Buch mit seinen 5 ausführlichen Teilen keine 20 € kostet ist umso erstaunlicher &#8211; hat sich doch eine Menge Fachwissen rund um den <strong>Selbstbau von Windenergie und Solartechnik</strong> hier zusammengefunden.<div id="attachment_1047" class="wp-caption alignright" style="width: 510px"><a href="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2010/09/4809-9_mobileanlage.jpg"><img src="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2010/09/4809-9_mobileanlage.jpg" alt="" title="4809-9_mobileanlage" width="500" height="450" class="size-full wp-image-1047" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: Franzis-Verlag</p></div><br />
Der Schwerpunkt liegt in der Freizeitanwendung, Garten, Camping und Wohnmobil. Aber auch die solide Hausanlage ist Thema und beleuchtet alle Aspekte der Stromversorgung aus eigenem Anbau.<br />
Nach einer allgemeinen Einführung zur Solartechnik folgt die Anwendung in Caravan und Boot. Der dritte Teil ist &#8216;Das kleine Solar-Werkbuch&#8217;: Hier geht es um Laden von Akkus, Lichtversorgung und andere Kleinanlagen &#8211; das &#8216;klein&#8217; im Titel bezieht sich also auch auf die Objekte. Solarventilator und Solarpumpe sind die Zielanwendungen des letzten Kapitels.<br />
Eine Nummer größer kommt der 4. Teil daher: Windgeneratoren sind das Thema hier. Bei ihnen ist weit mehr zu beachten, was Aufstellung und Installation angeht. Der Abschnitt endet mit dem Selbstbau eines Vertikal-Windrades. Zuviel darf man aber nicht erwarten: Während die Elektronik im Detail besprochen wird, bleibt der Aufbau des Windrades selbst nur sehr vage. Hier schlägt der letzte Teil, &#8220;Das kleine Windenergie Werkbuch&#8221; voll zu. Dort sind Schaltpläne und sogar Schablonen für die Flügel des Windrades detailiert vorhanden.<br />
Fazit: Wer sich einen Überblick schaffen will, hat hier zu viel Informationen, die sich dann auch noch über 5 Einzelbücher verteilen.<br />
Der Bastler, der Spaß am Selbstbau und Experiment hat, entdeckt in diesem Fundus unzählige Ansätze, seinen Strom selbst zu erzeugen.<br />
<em>Bo Hanus, Ulrich E. Stempel, Das große Solar- und Windenergie Werkbuch<br />
Franzis-Verlag, ISBN 978-3772348099</em></p>
<div id="attachment_1046" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2010/09/4809-9_cover.jpg"><img src="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2010/09/4809-9_cover-150x150.jpg" alt="Das Solar- und Windenergie-Werkbuch" title="4809-9_cover" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-1046" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: Franzis-Verlag</p></div>
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