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	<title>FUTUX° &#187; Zukunft</title>
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	<description>Energie Zukunft</description>
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		<title>Ein kurze Geschichte der Geothermie</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 15:10:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Was so ein Vulkan auf Island doch alles bewirken kann: Bei Jules Verne beginnt dort auf dem Kraterboden des Snæfellsjökull die Reise zum Mittelpunkt der Erde. In unseren Tagen legt die Asche des Eyjafjallajökull mal eben den Luftreiseverkehr lahm. Grund genug für futux°, über Vulkanismus und Geothermie zu berichten. Wenn wir Tag für Tag über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was so ein Vulkan auf Island doch alles bewirken kann: Bei Jules Verne beginnt dort auf dem Kraterboden des Snæfellsjökull die Reise zum Mittelpunkt der Erde. In unseren Tagen legt die Asche des Eyjafjallajökull mal eben den Luftreiseverkehr lahm. Grund genug für futux°, über Vulkanismus und Geothermie zu berichten.<span id="more-856"></span><br />
Wenn wir Tag für Tag über die Erde laufen, merken wir gar nichts davon: Bereits ein Kilometer unter uns herrschen im Erdinneren Temperaturen von 35 bis 40 Grad Celsius. Dass es da unten ganz schön warm ist, wissen Bergleute längst. Und je tiefer es geht, desto heißer wird es auch. Der durchschnittliche Temperaturanstieg je 100 Meter liegt bei 3 Grad Celsius. Summa summarum wird die Temperatur im Mittelpunkt der Erde auf bis zu 7.000 Grad Celsius geschätzt. Was die bereits oben erwähnte Reise zu einem zwar unmöglichen, aber als damaligen Zukunftsroman immerhin recht unterhaltsamen Unternehmen macht. Aber das nur am Rande.<br />
Die Erde ist eine heiße Kugel und somit ein unerschöpflicher Energiespeicher. Allein mit der in den oberen drei Kilometern der Erdkruste gespeicherten Energie wäre der weltweite Energiebedarf theoretisch die nächsten schlappen 100.000 Jahre gedeckt. Kein Wunder also, dass die Geothermie bereits heute zum Energiemix der Zukunft gehört.<br />
Die Erdhülle besteht aus einzelnen Platten, die auf dem flüssigen Gestein des Erdmantels schwimmen. Ihre Bewegung wird spürbar, wenn sich die Spannung zwischen den Erdplatten in Beben entlädt. Oder wenn sich das flüssige Erdinnere an den Bruchstellen und Rändern einen Weg an die Oberfläche bahnt. Im tiefen Erdinnern sind gigantische Prozesse mit hohen Temperaturen am Werk: Vulkane geben uns einen Eindruck davon.<br />
Geologen schätzen, dass es sich bei 30 bis 50 Prozent der hohen Temperaturen um Restwärme aus der Zeit der Erdentstehung handelt. Zusätzlich heizen radioaktive Zerfallsprodukte die Erdkruste in ihrem Inneren auf. Mit all der Hitze wärmt unser blauer Planet sogar den Weltraum: Die tägliche Abwärme der Erde übersteigt nach aktuellen Schätzungen den weltweiten Energiebedarf um das 2,5-fache.<br />
Bereits die Römer machten sich die Erdwärme zunutze: Ihre Thermen und unterirdischen Heizungssysteme zeugen von Innovation und Kreativität. Doch erst zu Beginn des 19.Jahrhunderts nahm das weltweit erste mit Wasserdampf betriebene Erdwärme-Kraftwerk seine Arbeit auf. Immerhin auch im Land der Römer; entwickelt vom italienischen Adeligen Piero Ginori Conti. Von da an ging es mit der technologischen Entwicklung rapide voran.<br />
In Ländern, die durch ihre geologischen Besonderheiten einen direkteren und schnelleren Zugang zur Erdwärme haben, passiert natürlich besonders viel. Island deckt den größten Anteil seines Wärmebedarfs durch geothermische Kraftwerke. Die USA, die Philippinen, Mexiko und in Europa Italien setzten auf die regenerative Energie aus unterirdischen Heißwasserreservoiren.<br />
Das „Hot-Dry-Rock-Verfahren&#8221; (HDR) ist eine neue Technologie, die den Bau von Kraftwerken in Gegenden möglich macht, die nicht auf wasserführenden Schichten liegen. Zunächst wird Wasser über Bohrungen in mehrere Kilometer Tiefe in das Erdinnere gepresst. Dort heizt sich das Wasser auf und gibt nach der Rückkehr zur Erdoberfläche über einen weiteren Bohrkanal seine Energie an einen Wärmetauscher ab. In Soultz-sous-Forêts im Elsass steht das europäische Pilotkraftwerk und arbeitet seit 2008.<br />
Zunehmend nutzten auch Haushalte ein Erdwärme-Sondensystem. Damit kann bereits in wenigen Metern Tiefe genügend Energie für Heizzwecke gewonnen werden. Allerdings ist Erdwärme nicht immer die wirtschaftlichste Lösung. Wenn Leistung und Verbrauch nicht aufeinander abgestimmt sind, kommen noch zusätzliche Heizkosten über Strom dazu. Vor Baubeginn ist also eine qualifizierte Fachberatung angeraten. Denn auch der Bohruntergrund kann Risiken bergen: Das „Deep-Heat-Minig“-Projekt in Basel musste Ende 2006 gestoppt werden. Die Erschließung des Gesteins durch die HDR-Methode (siehe oben) sollte nur Mikrobeben auslösen. Stattdessen  kam es zu massiven Erdbewegungen, die Schäden in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro verursachten. Einige Kilometer nördlich in Staufen im Breisgau  glaubt man, dass für die anhaltenden Hebebewegungen des Untergrunds im Stadtkern Geothermie-Bohrungen verantwortlich sind. Experten vermuten, dass Grundwasser in die ursprünglich abgeschlossene Gips-Keuper-Schicht gelangte. Jetzt quillt die Schicht auf.<br />
Insgesamt ist in Deutschland der Anteil der Geothermie an erneuerbaren Energien gering. Noch. In Mecklenburg-Vorpommern ging 2003 das erste Erdwärmekraftwerk ans Netz, das zusätzlich zur Wärme auch Strom erzeugt. Und Wärmepumpen, die Erdwärme direkt nutzen, verzeichnen pro Jahr Zuwachsraten von über 100 Prozent. Natürlich ist alles auch bis ins Kleinste geregelt: Das Bundesberggesetzt klassifiziert Erdwärme als „bergfreien Bodenschatz“. Wer ein Grundstück besitzt, besitzt damit nicht auch automatisch die Erdwärme: Um sie zu nutzen, braucht der Besitzer des Grundstücks eine – Genehmigung.<br />
<em> Quelle: Energie und Freizeit aktuell, Nr. 4, 2009</em></p>
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		<title>Ein Tag im Leben des gläsernen Stromkunden</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 15:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Bach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Außer Spesen nichts gewesen. Oder, ganz profan und ohne Reim: Nur Kosten, kein Nutzen. Worum geht es? Für Neubauten oder bei größeren Sanierungen sind sie seit Anfang des Jahres eine Pflichtveranstaltung. Bis 2022 sollen sie Teil sämtlicher Haushalte sein: sogenannte smart meter. Zu gut deutsch sind das intelligente Stromzähler. Den Einbaukosten und dem Einsparpotenzial von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Außer Spesen nichts gewesen. Oder, ganz profan und ohne Reim: Nur Kosten, kein Nutzen. Worum geht es? Für Neubauten oder bei größeren Sanierungen sind sie seit Anfang des Jahres eine Pflichtveranstaltung. Bis 2022 sollen sie Teil sämtlicher Haushalte sein: sogenannte smart meter. Zu gut deutsch sind das intelligente Stromzähler. Den Einbaukosten und dem Einsparpotenzial von 5 bis 10 Prozent steht allerdings die ungeklärte Datensicherheit gegenüber: Die Zähler machen den Zahler gläsern. <span id="more-850"></span><br />
Die Einbaukosten zahlt der Netzbetreiber. Von ihm kann jeder Stromverbraucher seit Anfang des Jahres rein rechtlich die Zählerinstallation verlangen. Er selbst muss dann nur eine Monatsmiete berappen. Einer der Haken dabei sind Altbauten. Da hier der Einbau freiwillig ist, zahlt der Verbraucher auch die Installationskosten. Weitere Haken: einheitliche Standards für die smart meter fehlen, viele Energieversorger sind noch im Pilotprojektstadium und die oben schon angesprochene Frage der Datensicherheit ist ungeklärt.</p>
<p>Wie sieht es überhaupt mit den Kosten aus? Yello-Strom, die Tochter von EnBW zum Beispiel bietet die Geräte bundesweit an. Für 79 Euro plus einer monatlichen Miete für den Zähler. Alternativ ist auch der Wechsel zu Yello möglich &#8211; aber nicht unbedingt preiswerter. Neben dem Einrichtungspreis von 79 Euro steigt je nach Postleitzahl auch die monatliche Grundgebühr um einige Euro. Beispiel Potsdam: Bei den Stadtwerken kostet die Grundversorgung monatlich 5,45 Euro, die Kilowattstunde 22,84 Cent. Mit dem smart meter von Yello steigt der Grundpreis auf 17,25 Euro und die Kilowattstunde auf 23,89 Cent. Das ist schon eine Ansage. Von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr gewährt Yello allerdings 1 Cent Rabatt. Da freut sich auch der Nachbar, wenn er nachts die Waschmaschine hört. Oder den Staubsauger&#8230; Aufs ganze Jahr gerechnet, wächst die Zusatzbelastung also schnell auf über 100 Euro. Bei all der Rechnerei bleibt die Einsicht: Geräte sparen keinen Strom. Auch dann nicht, wenn sie intelligent sind und smart meter heißen. Wer spart, ist und bleibt der Verbraucher durch sein Nutzerverhalten.</p>
<p>Immerhin: Wo früher eine rotierende Scheibe den aktuellen Stromverbrauch allenfalls erahnen ließ, zeigt der smart meter den Verbrauch taktgenau an. Über den eigenen PC kann so der persönliche Tages- oder Wochenverbrauch exakt abgelesen werden. Das sensibilisiert natürlich schon und macht vielleicht auch Lust auf die Suche nach so manch verstecktem Stromfresser. Über eines sollte man sich allerdings immer im Klaren sein: Nicht nur der Nutzer eines smart meters weiß jetzt am Abend noch, wann er morgens sein Frühstücksei gekocht und nachmittags nach dem Joggen geduscht hat: Das weiß dann auch sein Energieversorger. Der ist nämlich an genauen Verbrauchsdaten interessiert, kann sich so dem aktuellen Strombedarf anpassen und flexible Tarife anbieten. Pech nur für den Kunden: Sein Privatleben wird nachvollziehbar, und er selbst wird noch ein wenig gläserner. Experten, wie Dr. Alexander Dix, Jurist und Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit, warnen, dass die derzeitigen Planungen für den Verbraucher nichts Gutes erahnen lassen.</p>
<p>Bevor man sich also ohne Not entschließt, einen smart meter zu installieren: Es geht auch ohne und vor allem viel einfacher. Zum Beispiel mit einem Blick auf die Internetseite www.test.de/spargeräte. Der Stromverbrauch von mehr als 700 Haushaltsgeräten ist dort kostenfrei abrufbar. Auch ein  Austausch von Altgeräten macht schon viel aus: Bis zu 400 Euro, wie der Modellhaushalt der Stiftung Warentest zeigt. Und auch der Blick auf die Strompreise bundesweiter Ökostromanbieter kann sich in barer Münze auszahlen.</p>
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		<title>Neue Kühltechnik für feuchte Heißgebiete</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 18:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Bach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Es klingt wie eine neue Art des Abhängens nach einer Trance-Techno-Party auf Ibiza: SolarChill. Doch weit gefehlt! Hinter dem hedonistischen Namen verbirgt sich eine neue und sehr pragmatische technische Entwicklung: SolarChill ist ein äußerst umweltfreundlicher Greenpeace-Kühlschrank, der stromnetzunabhängig allein mit Sonnenenergie Kälte erzeugt. Die Besonderheit des innovativen Eiskastens: Nach genauer Prüfung hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_877" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a title="© Florian Berger - Fotolia.com" href="http://wordpress.p121375.webspaceconfig.de/wp-content/uploads/2010/04/Fotolia_11825017_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-877" title="© Florian Berger - Fotolia.com" src="http://wordpress.p121375.webspaceconfig.de/wp-content/uploads/2010/04/Fotolia_11825017_XS-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">© Florian Berger - Fotolia.com</p></div>
<p>Es klingt wie eine neue Art des Abhängens nach einer Trance-Techno-Party auf Ibiza: <em>SolarChill</em>. Doch weit gefehlt! Hinter dem hedonistischen Namen verbirgt sich eine neue und sehr pragmatische technische Entwicklung: SolarChill ist ein äußerst umweltfreundlicher Greenpeace-Kühlschrank, der stromnetzunabhängig allein mit Sonnenenergie Kälte erzeugt. Die Besonderheit des innovativen Eiskastens: Nach genauer Prüfung hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) SolarChill für den Einsatz in Krisengebieten freigegeben.  <span id="more-798"></span><br />
Krisengebiete und Entwicklungsländer sind oftmals eins. Mangelnde Hygiene in tropischer Region, eine katastrophale Infrastruktur und natürlich Armut sind dort der ideale Nährboden für Krankheiten. Medikamente fehlen. Oder verderben, weil sie, ebenso wie Impfstoffe, nicht entsprechend gekühlt werden können. In der Folge sterben tausende Menschen. Auf der eine Seite werden Medikamente und Impfstoffe unbrauchbar, deren Werte in die Millionen gehen. Auf der anderen Seite fehlt das Geld für Kühlschränke. An Stromanschlüsse ist gar nicht erst zu denken.<br />
1998 haben sich Greenpeace, Experten der Vereinten Nationen und dänische Kältetechniker zusammengetan, um daran etwas zu ändern. Das Ergebnis ist der SolarChill. Das Gerät ist völlig unabhängig von FCKW und FKW und stößt als Dank dafür auch kein CO2 aus. Es verbraucht keine eng begrenzten Ressourcen: Ein umweltfreundlicher Motor für den Fortschritt in Entwicklungsländern.<br />
Nach Prüfung und Bewilligung durch die WHO wird nun auch die Weltbank Gelder für die Produktion von SolarChill freigeben. Die Investitionssumme beträgt zweieinhalb Millionen US-Dollar.<br />
SolarChill erinnert an Greenfreeze, mit dem Greepeace bereits 1993 auf den Markt kam. Das Gerät wurde weltweit 400 Millionen mal verkauft und hat der Welt und dem Klima eine Belastung von 400 Millionen Tonnen CO2 erspart. Wolfgang Lohbeck, Sprecher von Greenpeace, sieht in der Zulassung von SolarChill einen Meilenstein. Für ihn ist das Gerät ein weiterer Beweis, dass umweltfreundliche Technik und ökonomische Entwicklungen sich nicht ausschließen, sondern sich auch gegenseitig unterstützten können.</p>
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		<title>Erstes CO2-neutrales Dorf in NRW</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 18:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Bach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[NRW hat sein erstes CO2-neutrales Dorf. Es heißt Ebbinghof und ist bereits als Bioenergiedorf bekannt. Erst kürzlich wurde eine neu errichtete Biogasanlage und ein Nahwärmenetz in Betrieb genommen. Die Auszeichnung ist beiden Einrichtungen zu verdanken. 2 Millionen Kilowattstunden leistet die Biogasanlage pro Jahr und deckt damit umgerechnet den durchschnittlichen Jahresbedarf von 500 Haushalten. Das neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NRW hat sein erstes CO2-neutrales Dorf. Es heißt Ebbinghof und ist bereits als Bioenergiedorf bekannt. Erst kürzlich wurde eine neu errichtete Biogasanlage und ein Nahwärmenetz in Betrieb genommen. Die Auszeichnung ist beiden Einrichtungen zu verdanken. 2 Millionen Kilowattstunden leistet die Biogasanlage pro Jahr und deckt damit umgerechnet den durchschnittlichen Jahresbedarf von 500 Haushalten. Das neue Nähwärmenetz  sorgt für die CO2-neutrale Bilanz. Ebbinghof liegt im Sauerland. futux° gratuliert und fragt: Wo ist das CO2-neutrale Dorf Nummer 2?</p>
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		<title>Deutsche verschwenden Energie</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 16:35:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Bach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da müssen wir aber noch üben: Die dpa berichtet, dass wir „Unmengen“ an Energie verschwenden. Und zwar im Haushalt. Rund 14 Milliarden Euro werden einer Studie zufolge verschenkt. Die dabei anfallenden CO2-Werte sind nicht erwähnt, werden aber entsprechend hoch sein. Mit entsprechender Technik lässt sich bereits heute im Haushalt bis zu 50 Prozent Energie sparen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da müssen wir aber noch üben: Die dpa berichtet, dass wir „Unmengen“ an Energie verschwenden. Und zwar im Haushalt. Rund 14 Milliarden Euro werden einer Studie zufolge  verschenkt. Die dabei anfallenden CO2-Werte sind nicht erwähnt, werden aber entsprechend hoch sein. Mit entsprechender Technik lässt sich bereits heute im Haushalt bis zu 50 Prozent Energie sparen.</p>
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		<title>Joint Venture für Ökostrom</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 07:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[RWE will sein Ökostromgeschäft ausbauen. Gemeinsam mit 26 kommunalen Versorgern hat die Tochtergesellschaft RWE Innogy das Gemeinschaftsunternehmen Green Gecco gegründet. Investiert wird in Windenergie, Biomasse und Solarthermie. 2011 soll zum Beispiel in Schottland der Betrieb von Windrädern starten. Die bis 2020 eingeplante Investitionssumme der Partner beträgt eine Milliarde Euro. 51 Prozent der Anteile an Green [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>RWE will sein Ökostromgeschäft ausbauen. Gemeinsam mit 26 kommunalen Versorgern hat die Tochtergesellschaft RWE Innogy das Gemeinschaftsunternehmen Green Gecco gegründet. Investiert wird in Windenergie, Biomasse und Solarthermie. 2011 soll zum Beispiel in Schottland der Betrieb von Windrädern starten. Die bis 2020 eingeplante Investitionssumme der Partner beträgt eine Milliarde Euro. 51 Prozent der Anteile an Green Gecco hält RWE. Zu den städtischen Versorgern zählen u. a. Duisburg, Dortmund, Krefeld und Osnabrück.</p>
<p>Quelle: „Neue Westfälische“, 07.04.2010</p>
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		<title>Rüttgers hält nichts von CCS-Technik</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 17:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Wahlkampfauftakt der CDU in Oberhausen präsentierte sich Ministerpräsident Jürgen Rüttgers gewohnt kämpferisch. Doch beim Thema Energie hielt sich der CDU-Frontmann sehr bedeckt. Man wolle &#8220;moderne Kraftwerke bauen&#8221;; vom Abscheiden des CO2 und Verpressen in unterirdischen Speicherstätten &#8211; bekannt als CCS-Technik (Carbon Dioxide Capture and Storage) &#8211; halte er aber nichts. CO2 sei ja an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_829" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img src="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2010/04/oberhausen2-300x224.jpg" alt="Ministerpräsident energisch - aber kaum Energiepolitik in NRW" title="oberhausen2" width="300" height="224" class="size-medium wp-image-829" /><p class="wp-caption-text">Ministerpräsident energisch - aber kaum Energiepolitik in NRW</p></div>Zum Wahlkampfauftakt der CDU in Oberhausen präsentierte sich Ministerpräsident Jürgen Rüttgers gewohnt kämpferisch. Doch beim Thema Energie hielt sich der CDU-Frontmann sehr bedeckt. Man wolle &#8220;moderne Kraftwerke bauen&#8221;; vom Abscheiden des CO2 und Verpressen in unterirdischen Speicherstätten &#8211; bekannt als CCS-Technik (Carbon Dioxide Capture and Storage) &#8211; halte er aber nichts. CO2 sei ja an sich kein gefährlicher Stoff, man könne andere Produkte aus ihm machen. Und eine zweite Energieschiene wolle man schaffen: mit regenerativen Energien &#8211; um unabhängig von ausländischem Öl und Gas zu bleiben und CO2 einzusparen. Und viele Elektroautos einführen.<br />
Dabei blieb es dann aber auch. Auch der Seitenhieb auf die Grünen, die sich ja modernen Kraftwerksbauten verschlössen, fiel eher milde aus. Den potenziellen Koalitionspartner will Rüttgers sicher nicht verprellen. <span id="more-827"></span><br />
Und weil nicht zuletzt etwa ein Drittel der Wähler klar gegen Atomenergie entschieden ist, blieb dieses unpopuläre Thema gleich ganz vom Tisch.<div id="attachment_828" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2010/04/oberhausen1-300x225.jpg" alt="Greenpeace-Aktivisten vor der Arena Oberhausen" title="oberhausen1" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-828" /><p class="wp-caption-text">Greenpeace-Aktivisten vor der Arena Oberhausen</p></div><br />
<strong>Ministerpräsident mit wenig Energie</strong><br />
Jürgen Rüttgers hatte genug andere Themen dabei, um die Energiefrage aussparen zu können. Für sie blieb es bei nur wenigen knappen Sätze in einer ansonsten umfangreichen Auftaktrede. Schade, hier hätte man deutlichere Positionen erwartet. Vor dem Centro-Park, zu dem die Arena Oberhausen gehört, informierten Greenpeaceaktivisten unter dem Titel &#8220;Aussteigerland NRW&#8221; über die Bedeutung der Landtagswahl am 9. Mai 2010 für den Atomausstieg. Kippt die schwarz-gelbe Mehrheit am Rhein, ist eine Verlängerung des Ausstiegs im Bundesrat wohl nicht beschlussfähig.</p>
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		<title>Prämie für umweltfreundliche Autos</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 16:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie die Presseagentur AFP mitteilt, spricht sich die Deutsche Umwelthilfe für eine Anschaffungsprämie bei besonders umweltschonenden Autos aus. Die Gratifikation würde ein Anreiz für die Industrie sein, optimierte Autos mit Hybridantrieb oder später reine Elektroautos auf den Markt zu bringen. Geschäftsführer Jürgen Resch: „Die Franzosen zum Beispiel fördern Autos, die weniger als 600 Gramm CO2 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Presseagentur AFP mitteilt, spricht sich die Deutsche Umwelthilfe für eine Anschaffungsprämie bei besonders umweltschonenden Autos aus. Die Gratifikation würde ein Anreiz für die Industrie sein, optimierte Autos mit Hybridantrieb oder später reine Elektroautos auf den Markt zu bringen. Geschäftsführer Jürgen Resch: „Die Franzosen zum Beispiel fördern Autos, die weniger als 600 Gramm CO2 ausstoßen.“</p>
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		<title>„Blickpunkt Klimawandel“ erscheint am 9. April im Buchhandel</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 07:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[„Es geht darum, diesen Planeten in einem Zustand zu erhalten, wie wir ihn uns wünschen“. Das sagt Arved Fuchs, Mitautor und Herausgeber des im Bielefelder Verlag Delius-Klasing erschienen Buchs. Der Arktis-Experte will auch angesichts der gescheiterten Klimakonferenz in Kopenhagen nicht aufgeben. In großem Ausmaß werden Arten sterben, wenn wir die Erde weiter aufheizen. Fuchs Anliegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.futux.de/wp-content/uploads/2010/04/fuchs2.jpg" style="border:0px;" alt="fuchs" title="fuchs" width="199" height="256" class="alignleft size-full wp-image-817" />„Es geht darum, diesen Planeten in einem Zustand zu erhalten, wie wir ihn uns wünschen“. Das sagt Arved Fuchs, Mitautor und Herausgeber des im Bielefelder Verlag Delius-Klasing erschienen Buchs. Der Arktis-Experte will auch angesichts der gescheiterten Klimakonferenz in Kopenhagen nicht aufgeben. In großem Ausmaß werden Arten sterben, wenn wir die Erde weiter aufheizen. Fuchs Anliegen ist klar: „Die Klimadebatte muss wieder auf die aktuelle Tagesordnung.“ „Blickpunkt Klimawandel“ ist sein Beitrag dazu – gemeinsam mit anerkannten Wissenschaftlern, die als Gastautoren schreiben. <span id="more-810"></span><br />
Claudia Kemfert ist eine von ihnen. Die Leiterin der Abteilung „Energie, Verkehr und Umwelt“ am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin plädiert für den sofortigen verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien. Ihrer Ansicht nach solle die deutsche Wirtschaft ihre Chancen nutzen, konsequent handeln und nicht warten, bis andere das jetzt Notwendige tun. Eine Million neuer Arbeitsplätze könnten innerhalb eines Jahrzehnts in Deutschland im Bereich der „Green Technology“ entstehen. Allerdings: „Deutschland ist sehr gut in der Erforschung von Markttechniken, aber schlecht in der Markteinführung.“ Deshalb verlangt Kemfert, Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit, auch konsequentes Regierungshandeln. „Wir brauchen eine Klimaschutz- und Energiepolitik. Die Märkte regeln das nicht von allein.“<br />
„Blickpunkt Klimawandel“ beschäftigt sich u.a. mit den Themen „Treibhausgase“, „Energie“ oder „Klimaschutz im Völkerrecht“. Die Klimakonferenz in Kopenhagen wird bilanziert. 224 Seiten mit Artikeln, Fotos und Grafiken kosten 18 Euro. ISBN 978-3-7688-3131-4</p>
<p>Quelle: „Neue Westfälische“, 08.04.2010</p>
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		<title>Mit der aktiven Bürgergesellschaft gegen Klimawandel</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 06:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Bach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei allem Nachdenken über Klimawandel und ökologische Innovation kommt bisweilen der Gedanke auf, welches politische System die nötigen Wandlungsschritte eher fördert: Demokratie oder (Öko-)Diktatur? Gibt es sogar einen anderen Weg? Der Sozialpsychologe Harald Welzer sieht die Demokratie als flexibler, fehlerfreundlicher und anpassungsfähiger. Er schreibt ihr das höhere Potenzial zu, auf den Klimawandel zu reagieren. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei allem Nachdenken über Klimawandel und ökologische Innovation kommt bisweilen der Gedanke auf, welches politische System die nötigen Wandlungsschritte eher fördert: Demokratie oder (Öko-)Diktatur? Gibt es sogar einen anderen Weg? Der Sozialpsychologe Harald Welzer sieht die Demokratie als flexibler, fehlerfreundlicher und anpassungsfähiger. Er schreibt ihr das höhere Potenzial zu, auf den Klimawandel zu reagieren. Eine Diktatur mit zentraler Planung durch wenig Entscheider kann Veränderungen nicht flexibel genug steuern.<span id="more-803"></span><br />
Der Direktor des Center for Interdisciplinary Memory Research am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen sieht vor allem in der Politik der skandinavischen Staaten und der Schweiz Beispiele für eine gute Klimapolitik. Dabei hebt er vor allem die dortigen Nahverkehrssysteme hervor. Dem stehen die Behäbigkeit der USA und anderer europäischen Demokratien entgegen, die nicht immer ein leuchtendes Beispiel für engagierte Klimapolitik sind. Welzer macht dies an drei Punkten fest: „Erstens: Die Interessen von Wirtschaft und professioneller Politik sind auf kurzfristige Erfolge fixiert, die langfristigen Gewinnen oder der langfristigen Schadensabwehr im Wege stehen. Zweitens: Wir leisten uns kulturelle Fetische und Tabus, wie die Wikinger, die als Auswanderer in Grönland keinen Fisch essen, aber ihre Rinderzucht und ihren kostspieligen Kirchenbau beibehalten wollen – und deswegen scheiterten. Im Gegensatz zu den Inuit, die sich in einer ähnlichen Umgebung besser anpassten. Ein solcher Fetisch ist in unserer Kultur die Mobilität durch Autos, die uns unverhältnismäßig viel kosten – wirtschaftlich, hinsichtlich Lebensqualität und ökologisch. Drittens: wegen einer Trägheit, die sich in Strukturen ebenso findet wie im Verhalten einzelner.“ Eine aktivere Bürgergesellschaft und mehr Partizipation der Bürger ist seiner Ansicht nach deshalb auch die alternativlose Möglichkeit, den Mechanismen der politischen und der eigenen Trägheit zu begegnen. Für den Professor an der Universität Witten/Herdecke können sich so auch einflussreiche Allianzen ergeben, die heute nur schwer vorstellbar sind :“&#8230;nehmen wir den Autohersteller Volkswagen und den Öko-Strom-Anbieter Lichtblick, die zusammen 100 000 Blockheizkraftwerke in Wohnhäusern installieren wollen. Ich habe auf dem utopia-Kongress vor ein paar Monaten in Berlin viele Wirtschaftsvertreter getroffen, deren Unternehmen im Hinblick auf eine klimafreundliche Unternehmenskultur weiter sind als zum Beispiel jede Universitätsverwaltung. Natürlich müssen das noch viel mehr werden.“ Seinen entschiedener Appell für demokratische Wege veranschaulicht Welzer an den katastrophalen Nebenwirkungen der von totalitären Regimen bevorzugten großtechnologischen Lösungen: „Eine Vielfalt an kleinen Lösungen ist besser und das lässt sich nicht zentral planen.“</p>
<p>Quelle: „Schrot &#038; Korn“, Nr.4, 2010</p>
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