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	<title>FUTUX° &#187; Windkraft</title>
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	<description>Energie Zukunft</description>
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		<title>Deutschland bei Windkraft nur noch Bronze</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 07:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Bach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[China hat aufgeholt. Und Deutschland als internationalen Windkraftproduzenten auf den dritten Platz verwiesen. Nur knapp zwar, aber trotzdem. Weltmarktführer sind immer noch die USA. Nach Angaben des Wind Energy Council in Brüssel liegt die Kapazität in Deutschland bei 25,77 Gigawatt. Chinas Kapazität wuchs 2009 auf 25,8 Gigawatt. Die USA liegen bei 35 Gigawatt und produzieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>China hat aufgeholt. Und Deutschland als internationalen Windkraftproduzenten auf den dritten Platz verwiesen. Nur knapp zwar, aber trotzdem. Weltmarktführer sind immer noch die USA. Nach Angaben des Wind Energy Council in Brüssel liegt die Kapazität in Deutschland bei 25,77 Gigawatt. Chinas Kapazität wuchs 2009 auf 25,8 Gigawatt. Die USA liegen bei 35 Gigawatt und produzieren damit 35 Prozent der globalen Kapazität an Windenergie.</p>
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		<title>Rufer in die Wüste!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 07:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agro-Sprit]]></category>
		<category><![CDATA[Basics]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn irgendwo etwas irgendwie Neues entsteht, dann dauert es nicht lange, bis die Kulturpessimisten ihre Stimme erheben. Erst recht, wenn dieses Neue auch noch mit Technik zusammen hängt. Die Mahnung gegen einen allzu einfältigen Fortschrittsglauben ist sicher nicht falsch. Und auch die Tatsache, dass z.B. viele Atomkraftgegner kaum eine Vorstellung über die technischen Vorgänge in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn irgendwo etwas irgendwie Neues entsteht, dann dauert es nicht lange, bis die Kulturpessimisten ihre Stimme erheben. Erst recht, wenn dieses Neue auch noch mit Technik zusammen hängt. Die Mahnung gegen einen allzu einfältigen Fortschrittsglauben ist sicher nicht falsch. Und auch die Tatsache, dass z.B. viele Atomkraftgegner kaum eine Vorstellung über die technischen Vorgänge in einem Atomkraftwerk haben, ändert nichts daran, dass die Risiken und Folgen der Uranenergie untragbar sind.<span id="more-509"></span><br />
Die zunehmend lautere Kritik am Desertec-Projekt nimmt allerdings  immer mehr bizarre Züge an. Allen voran schreibt eine Tageszeitung aus dem Süden unseres Landes verstärkt gegen die großflächige Nutzung der Sonne an: Da wird die technische Anfälligkeit des System bekrittelt und man fragt, wieso die Energieriesen auf 15 % des heimischen Marktes verzichten sollten. Aber, so könnte man zurückfragen, worauf verzichtet ein Unternehmen denn, wenn es in das überaus gewinnträchtige Desertec-Projekt einsteigt? In eher feuilletonistischer Manier wird dann in der gleichen Zeitung noch über die koloniale Landnahme in Nordafrika sinniert.<br />
Desertec verbindet ausschließlich erprobte und funktionierende Technologien. Ohne dies zu berücksichtigen, vergleicht man die dahinter stehende Idee mit den absurdesten Vorhaben aus der Frühzeit der Industriealisierung. Die Entwicklung von Eisenbahn, Versorgungs- und  Computernetzen hätte es demnach niemals geben dürfen.<br />
Auf einen Zeitraum von 40 Jahren verteilt, erscheinen die zunächst gewaltig anmutenden Projektkosten von 400 Milliarden Euro bei weitem nicht so dramatisch. Sie eignen sich dann aber auch nicht mehr für schnelle Kritik.<br />
Die gleichen Mahner, die zurecht darauf hinweisen, dass Afrika den Anschluss an die westliche Welt verliert, warnen nun vor einer Gefährdung der Energieversorgung gerade seiner, bedingt vor allem durch Armut, politisch instabilen Länder. Deren Beständigkeit wird aber wahrscheinlicher, wenn die nötige Energieversorgung und damit eine überhaupt erst ökologisch tragbare Industriealisierung des afrikanischen Kontinents denk- und realisierbar wird.<br />
Man kann oder will anscheinend auch nicht sehen, dass die wirtschaftliche Verbesserung für die Menschen in Afrika eine echte Alternative  zur Armutsflucht ist. Dem Hinweis auf diesen Aspekt wird im Gegenteil noch Rassismus als Motiv unterstellt.<br />
Die rasant wachsende Weltbevölkerung gerät immer mehr in Not. Beim Desertec-Projekt geht es nicht um die Spinnereien irgendwelcher Ingenieure, sondern darum, die Energieversorgung der Welt langfristig auf einen sicheren Boden zu stellen.</p>
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		<title>Die größte Chance der Menschheit: Desertec</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 11:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Basics]]></category>
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		<description><![CDATA[Ja, das ist ein gewagter Titel. Und neu ist das Thema auch nicht. Der einzige Grund, warum wir noch nicht darüber geschrieben haben, ist, dass dieses Thema wirklich so umfassend und so außerordentlich interessant ist, dass man eigentlich nicht so oberflächlich einsteigt. Doch nun trotzdem eine schnelle Einführung &#8211; auch wenn den meisten unserer Leser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das ist ein gewagter Titel.<br />
Und neu ist das Thema auch nicht.<br />
Der einzige Grund, warum wir noch nicht darüber geschrieben haben, ist, dass dieses Thema wirklich so umfassend und so außerordentlich interessant ist, dass man eigentlich nicht so oberflächlich einsteigt.</p>
<p>Doch nun trotzdem eine schnelle Einführung &#8211; auch wenn den meisten unserer Leser die Grundgedanken von Desertec schon bekannt sein werden.<span id="more-422"></span></p>
<h2>Märchen aus dem Morgenland?</h2>
<p>Es klingt wie ein Science Fiction, ähnlich wie die immer wieder aufkeimende Hoffnung auf den Kernfusionsreaktor. Und als ich zum ersten Mal davon hörte habe ich gedacht: Ja, theoretisch alles ganz schön, aber leider nicht machbar.<br />
Inzwischen sind ein paar Monate vergangen und die Idee ist keineswegs verschwunden. Im Gegenteil: Die zunehmenden Medienberichte in aller Welt werden zunehmend ernsthafter.</p>
<p>Die Grundidee ist schnell erzählt: In den ungenutzen Weiten der nordafrikanischen Wüsten werden Solarkraftwerke und Windparks errichtet. Die gewonnene Energie reicht zur Versorgung Europas und Nordafrikas aus, nebenbei kann reichlich Meerwasser entsalzen werden um das Trinkwasserproblem des Kontinents zu lösen. Der gewonnene Strom wird über 2 Gigawatt-Gleichstromleitungen über verschiedene Mittelmeerpassagen geleitet.<br />
Das war&#8217;s im Grunde schon.</p>
<h2>Wo ist der Haken?</h2>
<p>Die technischen Voraussetzungen sind alle erprobt, die Umsetzung ist nur eine Frage von finazieller Investitionsbereitschaft und  politischem Willen &#8211; was mit Blick auf die instabileren Mittelmeeranreiner nicht unbedeutend ist.</p>
<p>Realistisch ist eine Deckung von bis zu 25 % des europäischen Strombedarfs bis zum Jahr 2050, bis dahin wären 65 % regenerative Energie aus heimischen Quellen möglich.<br />
Bei einem so großen Stromangebot könnte auch eine Umstellung des Verkehrs auf Elektroantriebe gelingen.</p>
<p>Ein drastischer Verzicht auf die CO2-erzeugende Energiegewinnung wäre also bis zur Mitte des Jahrhunderts denkbar. Auch wenn dieses Konzept in seiner Größe und Komplexheit schwindelerregend ist &#8211; es bleibt kaum eine Alternative, wenn man die Bedrohung des Weltklimas durch unsere heutige Energiewirtschaft ernst nimmt.</p>
<p>Das war &#8211; wie oben beschrieben &#8211; nur eine saloppe Einführung ins Thema.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trans-Mediterranean_Renewable_Energy_Cooperation" target="_blank">Wikipedia</a> liefert bereits gute Informationen zum Thema und die <a href="http://www.desertec.org/" target="_blank">Desertec-Foundation</a> hat ebenfalls eine informative Website. Darüber hinaus lohnt sich die <a href="http://www.google.de/search?hl=de&#038;q=desertec&#038;btnG=Google-Suche&#038;meta=&#038;aq=f&#038;oq=" target="_blank">Suche nach Desertec</a>, denn die Medienbeiträge häufen sich.</p>
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		<title>Mehr Windenergie mit weniger Windrädern</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 06:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass der Anteil der Windenergie an regenerativer Stromerzeugung bei 34 Terrawattstunden (Zahlen nach Umweltbundesamt) noch deutlich erhöht werden muss, ist kaum bestritten. Doch da vor allem Menschen im ländlichen Raum der Windrad-&#8221;Spargel&#8221; oft ein größerer Dorn im Auge ist als die globale CO2-Problematik sind mehr Turbinen im Inland kaum einsetzbar. So entstehen immer mehr Projekte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass der Anteil der Windenergie an regenerativer Stromerzeugung bei 34 Terrawattstunden (Zahlen nach <a href="http://www.umweltbundesamt-umwelt-deutschland.de/umweltdaten/public/theme.do?nodeIdent=2322">Umweltbundesamt</a>) noch deutlich erhöht werden muss, ist kaum bestritten.<br />
Doch da vor allem Menschen im ländlichen Raum der Windrad-&#8221;Spargel&#8221; oft ein größerer Dorn im Auge ist als die globale CO2-Problematik sind mehr Turbinen im Inland kaum einsetzbar.<span id="more-393"></span><br />
So entstehen immer mehr Projekte, die den Wind vor der Küste, in sogenannten Offshore-Parks nutzen wollen.<br />
Auch wenn manche Probleme bereits gelöst sind (so müssen bei den auf Betonfüßen stehenden Rädern keine Fundamente mehr in den Meeresboden gerammt werden) bleiben die Kosten für Erstellung und Wartung dieser im Wasser stehenden Anlagen höher als an Land.</p>
<p>Auf mehr Effizienz lassen dagegen stärker gewordenen Turbinen hoffen. Inzwischen liefern sie das Fünffache der Energiemenge ihrer 15 Jahre alten Vorgänger &#8211; und schaffen so Erzeugerpreise von 7 Cent (Offshore: ca. 15 Cent).<br />
So können sogar einige der ungeliebten Spargel demontiert werden <em>(was deutlich weniger aufwändig ist als der Rückbau eines Atomkraftwerkes oder die Renaturierung von Tagebaulöchern, aber das nur am Rande)</em> und trotzdem bis zu 6000 Megawatt neuer Ökostrom erzeugt werden: Dazu müsste nur ein Drittel der 6000 deutschen Windräder durch einen starken Neuling ersetzt werden.</p>
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		<title>Knausern beim Offshore-Windpark</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 06:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis 2011 sollten 80 neue Windmühlen in der Nordsee westlich vor Cuxhaven in Betrieb gehen. Eine Million Menschen können so mit Strom versorgt werden. Erstmals setzt man dabei Schwerkraftfundamente ein: Die Windräder werden wegen ökologischer Bedenken nicht in den Boden gerammt, sondern auf 6000 Tonnen schwere Betonfüße gestellt. Alles ist bereits genehmigt und die Kabeltrasse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis 2011 sollten 80 neue Windmühlen in der Nordsee westlich vor Cuxhaven in Betrieb gehen. Eine Million Menschen können so mit Strom versorgt werden. <span id="more-332"></span>Erstmals setzt man dabei Schwerkraftfundamente ein: Die Windräder werden wegen ökologischer Bedenken nicht in den Boden gerammt, sondern auf 6000 Tonnen schwere Betonfüße gestellt.<br />
Alles ist bereits genehmigt und die Kabeltrasse für den Zugriff auf den gewonnenen Strom wird schon gebaut. Nun aber fehlt das Geld. Die Finanzkrise hat die Banken als Geldgeber verunsichert und sie fordern eine Absicherung durch Bund, EU und Bundesländer.</p>
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		<title>Forsch am Wind</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 07:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[In Bremerhaven entsteht das Fraunhofer-Institut für Windenergieforschung und Energiesystemtechnik IWES. Eine enge Kooperation mit den Universitäten Hannover, Oldenburg, Bremen und Kassel bildet ein Spitzencluster mit internationaler Bedeutung für alle Bereiche der Windenergieforschung. Bundesumweltminister Gabriel: &#8220;Die deutsche Windenergieforschung ist heute schon Spitze. Das zeigt sich zum Beispiel daran, dass alle vier am Weltmarkt verfügbaren Anlagen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Bremerhaven entsteht das Fraunhofer-Institut für Windenergieforschung und Energiesystemtechnik IWES.</p>
<p>Eine enge Kooperation mit den Universitäten Hannover, Oldenburg, Bremen und Kassel bildet ein Spitzencluster mit internationaler Bedeutung für alle Bereiche der Windenergieforschung.<span id="more-255"></span></p>
<p>Bundesumweltminister Gabriel: &#8220;Die deutsche Windenergieforschung ist heute schon Spitze. Das zeigt sich zum Beispiel daran, dass alle vier am Weltmarkt verfügbaren Anlagen der 5 <acronym class="acronym" title="Megawatt">MW</acronym>-Klasse aus Deutschland kommen. Wir können aber noch besser werden. Bisher war die deutsche Windenergieforschungslandschaft stark zersplittert. Mit dem neuen Fraunhofer-Institut für Windenergieforschung und Energiesystemtechnik IWES schaffen wir einen neuen Akteur, der eine kritische Masse hat, um auch international in der höchsten Liga mitspielen zu können. Damit machen wir in der Windenergieforschung einen großen Schritt nach vorne. Genau das brauchen wir, um die Herausforderungen beim Ausbau der Windenergienutzung im Offshore-Bereich noch besser meistern zu können.&#8221; Das Bundesumweltministerium plant, das neue Institut in den nächsten fünf Jahren mit 25 Millionen Euro zu unterstützen.</p>
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