Elektromobil: Das Elektroauto im Siemens-Test

Elektromobilität ist angesagt: Mit eigenen Elektroautos will die Siemens AG einen Test starten, um die Technik der Elektromobilität besser kennen zu lernen. Schon im November sollen 100 Fahrzeuge in Berlin, München und Erlangen eingesetzt werden. Wichtig sei vor allem die Bedeutung der Elektroautos als mobile Energiespeicher, denn durch die Ladung über Nacht könnten Überkapazitäten aus der Windenergie aufgenommen werden.
Laut Pressemeldungen will Siemens auch eigene Elektromotoren für Automobile entwickeln.

Let’s roll: Elektroroller als Einstieg

Die Diskussion um die Elektromobilität nimmt zu – und FUTUX° wird sich der Frage ‚Elektroauto – Fluch oder Segen‘ in den nächsten Wochen verstärkt widmen.

Für’s Erste verweisen wir auf ein Fortbewegungsmittel, das sich auch umweltbewußte Menschen mit geringerem Einkommen leisten können: Der Elektroroller wird immer beliebter. Leise schnurrend, ohne direkten CO2-Ausstoß (aber eben auch nur mit Ökostrom wirklich umweltfreundlich) sind sie inzwischen ernst zu nehmende Verkehrsteilnehmer. Die Zweisitzer sind dabei meist besser motorisiert – so dass auch die Beschleunigung stimmt.

weiterlesen

Elektroautos sind keine Klimaretter

Die Nationale Plattform für Elektromobilität ist gegründet. Dennoch behauptet eine sehr ernst zu nehmende Organisation: „Elektroautos tragen nicht entscheidend dazu bei, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu verringern“. Das meint immerhin Greenpeace. Selbst die von der Bundesregierung angestrebten eine Million Elektrofahrzeuge im Jahr 2020 sparen „nicht mehr CO2 als das oft geschmähte Tempolimit, also zwei bis drei Millionen Tonnen.“ Das sagt der Greenpeace-Verkehrsexperte Wolfgang Lohbeck in einer April-Ausgabe der „Automobilwoche“.

weiterlesen

Elektromotoren aus Niedersachsen

Continental, der Autozulieferer aus Hannover, steigt ein in das Geschäft mit Elektromotoren. 2011 will das Unternehmen in seinem Werk in Gifhorn mit dem Bau von Motoren für Elektroautos beginnen. 12 Millionen Euro sind investiert. Die Kapazität ist zunächst für die Produktion von jährlich bis zu 60.000 Elektromotoren ausgelegt.

Das ist der Gipfel: Mehr Elektromobilität

© Ideeah Studio - Fotolia.com

Es klingt ja doch immer noch, als ginge es um ein hübsches Spielzeug. 65 Prozent der im Rahmen einer repräsentativen Erhebung der Unternehmensberatung Roland Berger befragten Deutschen fühlen sich schlecht über Elektroautos informiert. Immerhin würden 58 Prozent derjenigen, die überhaupt ein neues Auto kaufen wollen, bis zu 4000 Euro mehr für ein Elektromobil zahlen. Insgesamt ziehen 34 Prozent jener möglichen Autokäufer überhaupt den Erwerb eines Elektroautos in Betracht. Also gibt die Kanzlerin jetzt Gas! Am 03. Mai 2010 hat sie einen Gipfel einberufen, um mit Vertretern der Auto- und Energiebranche, der Wissenschaft und der Gewerkschaften über die Zukunft der Elektromobilität zu sprechen. Für dieses Thema reicht also der sonst so gern genommene runde Tisch schon nicht mehr aus. Wenn es nach der Bundesregierung gehen soll, dann huschen bis 2020 eine Million Elektroautos durch den Verkehr. Augenblicklich sind hierzulande erst knapp 2000 dieser Fahrzeuge unterwegs. Ein hehres Ziel also: Die Republik soll zum „Leitmarkt für Elektromobilität“ werden. Dann aber auch los!

Die Konkurrenz schläft nicht.

China legt gerade einen höheren Gang ein. 2011 will der Batteriehersteller „Byd“ aus dem Reich der Mitte mit eigenen Modellen auf den europäischen Markt. In Deutschland tuckert derweil die Entwicklung so vor sich hin und Daimler, BMW und VW fordern lieber Förderung. Auch die Grünen verlangen 5000 Euro Zuschuss je Auto. Da allerdings stellt sich die Regierung quer: Im Konjunkturpaket II für 2009 bis 2011 sind bereits 500 Millionen Euro für die Erforschung von alternativen Antrieben vorgesehen. Also ist der Gipfel auch keine Finanztankstelle. Stattdessen ist die Gründung einer Nationalen Plattform Elektromobil beabsichtigt und Manager und Wissenschaftler sollen bis zum kommenden Herbst ein Strategiepapier entwickeln. Insgesamt setzt die Bundesregierung auf verschiedene Antriebstechniken für Elektroautos und will dabei keine bestimmte technische Entwicklung vorgeben.

Quelle: „Neue Westfälische“, 03.05.2010

Intelligenter Leichtbau steht der deutschen Automobilindustrie gut

Das Straßenbild wird derzeit bestimmt von schweren und großen Fahrzeugen. Neben dem Audi Q7 mit seinem Leergewicht von 2200 kg und zahlreichen anderen Stadtgeländewagen gibt es natürlich auch Kleinwagen. Mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 4,5 bis 6 Litern pro 100 Kilometer werden sie von den Verbrauchern schon als sparsam eingestuft. Es existieren jedoch darüber hinaus weit mehr Möglichkeiten als die Automobilindustrie suggeriert. Beim Shell Eco Marathon 2009 fuhr das effizienteste Mobil mit einem Litern Benzin über 3300 km. Das ist vergleichbar mit der Strecke Riga-Lissabon. Angesichts solcher Ergebnisse kommt die Frage auf, welche Hightechnologien eigentlich verwendet wurden? Im Grunde keine.

weiterlesen

E3-Mobil™ – Sammeln für die Alternative

Designstudien, vereinzelte Prototypen – die Geschichte des Elektromobils ist in den letzten 30 Jahren kaum über das Stadium der Ideen hinausgekommen.
Eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Sonnenergie e.V. (DGS) und des Bundesverbandes Solare Mobilität e.V. (bsm) zeigte bereits 2007, dass Elektrohybridautos zum Klimaschutz beitragen können.
Doch die wenigen wirklich gebauten Modelle wurden bisher in so niedrigen Stückzahlen produziert, dass der Preis nur für echte Freaks tragbar war.
Ab 2010 soll es nun eine Sammelbestellung für ein Elektrohybridfahrzeug geben –  das Modell selbst ist noch unklar, dafür aber sind die Anforderungen klar definiert.

weiterlesen

Elektro-Fahrräder im Leasing

60 € im Monat – soviel bezahlt die Stadt Stuttgart für jedes der 110 Dienstfahrräder, die sie für ihre Mitarbeiter geleast hat. Und da ist die Versicherung schon mit drin.
Gerade Stuttgart ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich mit diesen energiesparenden, praktischen Sportgeräten Radfahren auch in bergigeren Städten durchsetzen lässt. Denn die „Pedelecs„, wie die Hybridräder genannt werden, helfen dem Radler durch den eingebauten Elektroantrieb mühelos den Berg hinauf.

weiterlesen