Ein Telefon mit Zukunft

fairphone
Auf dem Gewissen fast jeden ökologisch und/oder sozial orientiertem Menschen liegt ein Schatten: Das Handy. Jeder hat eins, und so mancher auch ein aktuelles Smartphone.
Vielleicht ist es gerade deshalb auch ein beliebtes Beispiel für den scheinbar unlösbaren Konflikt den der Fortschritt aufwirft – es scheint nur die Wahl zwischen Umweltzerstörung plus Ausbeutung oder Verzicht zu geben.
Im September 2012 machte sich das niederländische Unternehmen Fairphone auf einen neuen Weg. Als „soziales Unternehmen“ schufen man hier ein weiteres Modell der Ikone unserer Zeit, ein weiteres Smartphone. Doch diesmal ist alles anders.

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Desertec statt Fukushima

Quelle: DESERTEC Foundation, www.desertec.org

Es könnte alles so einfach sein – ist es aber nicht: Spätestens seit der Reaktor-Katastrophe von Fukushima haben die meisten Menschen begriffen, dass Atomenergie ein Irrweg ist.
Und wer nicht gerade selbst von den gigantischen Gewinnen der Kernkraftwerke profitiert (750.000 bis 1.000.000 € täglich allein aus deutschen Meilern) schaut sich nun nach Alternativen um, die die Umwelt nicht auf andere Weise belasten.

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SolarWorld steigert Umsatz im 1. Halbjahr 2010 um rund 50 Prozent

Mit Vorlage des Konzern-Zwischenberichts für das 1. Halbjahr 2010 bestätigt die SolarWorld ihre vorab gemeldeten Zahlen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs die konzernweite Absatzmenge im 1. Halbjahr 2010 um 58 Prozent auf 377 (1. Halbjahr 2009: 239) MW. Der Umsatz wuchs um 50,8 Prozent auf 608,4 (1. Halbjahr 2009: 403,4) Mio. Euro. Das EBIT betrug für das 1. Halbjahr 81,2 (1. Halbjahr 2009: 83,3) Mio. Euro, die EBIT-Marge lag bei 13,3 Prozent. „Wir konnten die dynamische Entwicklung der internationalen Solarmärkte nutzen“, sagt Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. „Die weltweiten Produktionsstandorte arbeiten mit Vollauslastung, der Ausbau läuft planmäßig. Wir investieren in hochmoderne, effiziente Fertigungen. Die SolarWorld ist fit für die Märkte der Zukunft!“

Dreifach-Solarzelle macht Sonnenstrom noch preiswerter

„Unsere Dreifach-Solarzelle besteht aus mehr als 20 einzelnen Schichten, die wir alle optimiert haben. Wir haben sowohl die Struktur der Halbleiterschicht als auch die Materialqualität, die Metallkontakte sowie die Antireflexschichten verbessert, um zu diesem Ergebnis zu kommen.“ Dieses Ergebnis, von dem da gesprochen wird, ist mit einem Rekordwirkungsgrad von 41,1 Prozent eine deutlich verbesserte Möglichkeit, Sonnenlicht in Strom umzuwandeln.

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Zur Sonne, zum Radio…

WDR 5 (Radio) sendete am 14.06.2010 in seiner Wissenschaftssendung „Leonardo“ einen Beitrag über solarthermische Kraftwerke, in der auch das Desertec-Project beschrieben wird.

Der WDR schreibt: „Während die Desertec Initiative noch Verbündete für Solarkraftwerke im Norden Afrikas sucht, wird im sonnigen Spanien längst Sonnenstrom produziert. Am Fuß der Sierra Nevada setzt man nicht auf teure Solarzellen, sondern auf deutlich wirtschaftlichere solarthermische Kraftwerke. Dabei wird Sonnenlicht in Hitze umgewandelt. Was sich anschließt, ist ein konventionelles Wärmekraftwerk – mit dem entscheidenden Unterschied zu Atommeiler oder Kohlekraftwerk, dass der Brennstoff Sonne kostenlos ist und nicht versiegt. Selbst wenn sich die Sonne versteckt, können solarthermische Kraftwerke Strom liefern. Denn die Wärme lässt sich für sonnenlose Zeiten zwischenspeichern. So scheinen die Turm- und Rinnenkraftwerke in Spaniens Süden Wegbereiter einer solaren Zukunft zu sein.“

http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/14.06.2010-16.05/b/schwerpunkt-spiegel-des-erfolgs.html

Solarförderung vor Vermittlungsausschuss

Die Kürzung der Solarförderung wird nicht – wie geplant – Anfang Juli in Kraft treten.

Der Bundesrat hat am 4. Juni 2010 den Vermittlungsausschuss angerufen, da vor allem die ostdeutschen Länder und Bundesländer unter SPD-Mehrheit eine geringere Kürzung als beschlossen erreichen wollen.

Zwar ist der Bundesrat nicht zustimmungspflichtig, müsste sich aber erneut Mal mit dem Thema befassen, wenn der Vermittlungsausschuss  damit fertig ist. Da es vor Juli aber keine Sitzung mehr gibt, verzögert sich das Ganze.

An der Börse reagierten Solaraktien (Centrotherm Photovoltaics, Q- Cells und Solarworld) positiv. 4 bis 6 % Steigerung waren die Reaktion auf die verringerte Kürzung.

Ursprünglich sollte die Kürzung der Förderung zwischen 11 und 16 % liegen. Nicht mehr gefördert werden Solaranlagen auf Ackerflächen.

Siemens mit Transgreen

Siemens wird sich an der französischen Solarstrom-Initiative beteiligen, ein Teil des Desertec-Projekts unter dem Namen Transgreen. Die französische Regierung will Solarstrom innerhalb der Mittelmeerunion erzeugen und nach Europa liefern.

Solarstrom für Bielefeld

„Wir müssen in Richtung erneuerbare Energien umsteuern“, sagt Wolfgang Brinkmann, der Geschäftsführer der Stadtwerke Bielefeld (SWB). Ein dreistelliger Millionenbetrag soll in den nächsten Jahren investiert werden. Mit circa 24 Millionen Euro haben die SWB in den letzten zwei Jahren bereits Biogas-, Wind- und Solarkraftanlagen sowie ein Holzkraftwerk finanziert.
Die nächste Investition geht in die Magdeburger Börde. Zehn Millionen Euro fließen in ein Solarstromkraftwerk in Calbe, 30 Kilometer südöstlich von Magdeburg. Die Solarmodule der 15 Hektar großen Anlage liefert die Bielefelder Schüco International KG. Die Geschäftsführung der Stadtwerke betont mit dem Bau die Entschlossenheit, ihre Unabhängigkeit durch die Eigenerzeugung von Strom zu verteidigen. Mehr als 80 Prozent ihres Stroms gewinnen die Stadtwerke selbst – in einem Kohle- und Gas-Kraftwerk und im AKW Grohnde an der Unterweser. Die Politik der SWB zielt darauf ab, die Atomstromproduktion mittelfristig zu ersetzen. In naher Zukunft wollen die Bielefelder Stadtwerke in großem Stil auch in Windkraftanlagen an Land und auf See investieren.

Quelle: „Neue Westfälische“, 19. März 2010

Sonnenenergie, wolkenfrei

Japan hat keine Wüsten. Und jeder Tag eine Nacht. Dauersonne ist für das kleine Industrieland also nicht verfügbar – im Gegensatz zum Desertecprojekt für Afrika und Europa.
Doch die japanischen Tüftler sind nicht umsonst für ihre ungewöhnlichen Ideen bekannt, als das Ihnen hierzu nicht auch etwas einfallen würde.

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