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	<title>FUTUX° &#187; Agro-Sprit</title>
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	<description>Energie Zukunft</description>
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		<title>Rufer in die Wüste!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 07:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agro-Sprit]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn irgendwo etwas irgendwie Neues entsteht, dann dauert es nicht lange, bis die Kulturpessimisten ihre Stimme erheben. Erst recht, wenn dieses Neue auch noch mit Technik zusammen hängt. Die Mahnung gegen einen allzu einfältigen Fortschrittsglauben ist sicher nicht falsch. Und auch die Tatsache, dass z.B. viele Atomkraftgegner kaum eine Vorstellung über die technischen Vorgänge in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn irgendwo etwas irgendwie Neues entsteht, dann dauert es nicht lange, bis die Kulturpessimisten ihre Stimme erheben. Erst recht, wenn dieses Neue auch noch mit Technik zusammen hängt. Die Mahnung gegen einen allzu einfältigen Fortschrittsglauben ist sicher nicht falsch. Und auch die Tatsache, dass z.B. viele Atomkraftgegner kaum eine Vorstellung über die technischen Vorgänge in einem Atomkraftwerk haben, ändert nichts daran, dass die Risiken und Folgen der Uranenergie untragbar sind.<span id="more-509"></span><br />
Die zunehmend lautere Kritik am Desertec-Projekt nimmt allerdings  immer mehr bizarre Züge an. Allen voran schreibt eine Tageszeitung aus dem Süden unseres Landes verstärkt gegen die großflächige Nutzung der Sonne an: Da wird die technische Anfälligkeit des System bekrittelt und man fragt, wieso die Energieriesen auf 15 % des heimischen Marktes verzichten sollten. Aber, so könnte man zurückfragen, worauf verzichtet ein Unternehmen denn, wenn es in das überaus gewinnträchtige Desertec-Projekt einsteigt? In eher feuilletonistischer Manier wird dann in der gleichen Zeitung noch über die koloniale Landnahme in Nordafrika sinniert.<br />
Desertec verbindet ausschließlich erprobte und funktionierende Technologien. Ohne dies zu berücksichtigen, vergleicht man die dahinter stehende Idee mit den absurdesten Vorhaben aus der Frühzeit der Industriealisierung. Die Entwicklung von Eisenbahn, Versorgungs- und  Computernetzen hätte es demnach niemals geben dürfen.<br />
Auf einen Zeitraum von 40 Jahren verteilt, erscheinen die zunächst gewaltig anmutenden Projektkosten von 400 Milliarden Euro bei weitem nicht so dramatisch. Sie eignen sich dann aber auch nicht mehr für schnelle Kritik.<br />
Die gleichen Mahner, die zurecht darauf hinweisen, dass Afrika den Anschluss an die westliche Welt verliert, warnen nun vor einer Gefährdung der Energieversorgung gerade seiner, bedingt vor allem durch Armut, politisch instabilen Länder. Deren Beständigkeit wird aber wahrscheinlicher, wenn die nötige Energieversorgung und damit eine überhaupt erst ökologisch tragbare Industriealisierung des afrikanischen Kontinents denk- und realisierbar wird.<br />
Man kann oder will anscheinend auch nicht sehen, dass die wirtschaftliche Verbesserung für die Menschen in Afrika eine echte Alternative  zur Armutsflucht ist. Dem Hinweis auf diesen Aspekt wird im Gegenteil noch Rassismus als Motiv unterstellt.<br />
Die rasant wachsende Weltbevölkerung gerät immer mehr in Not. Beim Desertec-Projekt geht es nicht um die Spinnereien irgendwelcher Ingenieure, sondern darum, die Energieversorgung der Welt langfristig auf einen sicheren Boden zu stellen.</p>
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		<title>Zellulose-Sprit aus Tennessee</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 07:37:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agro-Sprit]]></category>

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		<description><![CDATA[Knoxville. 38 Farmer nehmen an einem Programm der Universität von Tennessee teil, bei dem die Erzeugung von Bioethanol aus Zellulose auf einer großen Fläche erprobt wird.Zum Einsatz kommt dabei das Switchgrass, das hier auch als Rutenhirse oder Präriegras bekannt ist. Es wächst auch auf kargen Böden und kann  effizienter genutzt werden als herkömmliche Pflanzen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Knoxville. 38 Farmer nehmen an einem Programm der Universität von Tennessee teil, bei dem die Erzeugung von Bioethanol aus Zellulose auf einer großen Fläche erprobt wird.<span id="more-464"></span>Zum Einsatz kommt dabei das Switchgrass, das hier auch als Rutenhirse oder Präriegras bekannt ist. Es wächst auch auf kargen Böden und kann  effizienter genutzt werden als herkömmliche Pflanzen wie z. B. Mais. Mit Hilfe von (gentechnisch veränderten) Enzymen kann der Wirkungsgrad der Zellulose von etwa 40%  auf 80 % gesteigert werden.<br />
Switchgrass gilt vor allem in den USA seit einiger Zeit als Hoffnungsträger unter den Erdöl-Ersatzstoffen.</p>
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		<title>&quot;Grüne&quot; Gentechnik-Bioenergiepflanzen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 09:37:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agro-Sprit]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Messe &#8216;Grüne Woche&#8217; in Berlin fand auch das 1.Internationale Forum der Agrar- und Ernährungswissenschaft statt. Das Forum brachte rund 1000 Experten aus aller Welt an den Tisch. Gleich zu Beginn sagte Bauernverbandspräsident Sonnleitner: „Die Priorität in der Agrarwirtschaft gehört immer der Ernährung“. „Wir müssen die Produktion von Nahrungsmitteln und von Bioenergie entkoppeln“, antwortete Stefan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Messe &#8216;Grüne Woche&#8217; in Berlin fand auch das 1.Internationale Forum der Agrar- und Ernährungswissenschaft statt. Das Forum brachte rund 1000 Experten aus aller Welt an den Tisch.</p>
<p>Gleich zu Beginn sagte Bauernverbandspräsident Sonnleitner: <span class="SCHRIFT_KATALOG_INHALT_MITTE">„Die Priorität in der Agrarwirtschaft gehört immer der Ernährung“.</span></p>
<p><span class="SCHRIFT_KATALOG_INHALT_MITTE">„Wir müssen die Produktion von Nahrungsmitteln und von Bioenergie entkoppeln“, antwortete Stefan Marcinowski, Vorstandsmitglied der BASF-Gruppe, „und verstärkt auf die zweite Generation von Bioenergiepflanzen setzen“. Holz, Stroh und Switchgrass sind solche Energieträger. Sie alle sind Pflanzen, deren Verwendung nicht mit dem Einsatz als Nahrungsmittel konkurrieren. </span></p>
<p><span class="SCHRIFT_KATALOG_INHALT_MITTE">„Da die Ressourcen Wasser und Land begrenzt sind, müssen diese Ertragssteigerungen vor allem durch Innovationen erreicht werden“.</span></p>
<p><span class="SCHRIFT_KATALOG_INHALT_MITTE">Für den BASF-Mann ist damit unter anderem die grüne Gentechnik gemeint.</span></p>
<p><span class="SCHRIFT_KATALOG_INHALT_MITTE">Ob anspruchslos wuchernde Pflanzen wie die Rutenhirse solche Eingriffe benötigen, sei dahingestellt.  Gefahr besteht eher, dass durch die Hintertür der regenerativen Energieerzeugung wieder ein neues Umweltproblem geschaffen wird.<br />
</span></p>
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		<title>US-Konzern setzt auf Zellulose-Ethanol</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 12:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agro-Sprit]]></category>

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		<description><![CDATA[Poet LCC, der größte US-Ethanolproduzent, setzt auf Zellulose zur Gewinnung von Ethanol als Kraftstoffalternative. Die Ethanolerzeugung aus Mais wird inzwischen wieder unwirtschaftlicher, denn der Ölpreis ist auch in den USA ordentlich gefallen. Chancen für die Zukunft  bietet stattdessen die viel effizientere Gewinnung des Agrar-Sprits aus Rutenhirse (Switchgrass), Weizenstroh und Holzabfall. Mais wurde in den vergangenen Jahren stark [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Poet LCC, der größte US-Ethanolproduzent, setzt auf Zellulose zur Gewinnung von Ethanol als Kraftstoffalternative.</p>
<p>Die Ethanolerzeugung aus Mais wird inzwischen wieder unwirtschaftlicher, denn der Ölpreis ist auch in den USA ordentlich gefallen. Chancen für die Zukunft  bietet stattdessen die viel effizientere Gewinnung des Agrar-Sprits aus Rutenhirse (Switchgrass), Weizenstroh und Holzabfall.</p>
<p>Mais wurde in den vergangenen Jahren stark als Energiepflanze genutzt. Dies liegt nicht zuletzt an der staatlichen Subventionierung.</p>
<p>Umweltschützer kritisieren diese Form der eigentlich regenerativen Energieerzeugung. Zum Anbau der Maispflanzen werden häufig große Waldgebiete gerodet.</p>
<p>Die Verwendung einer Nahrungspflanze zur Spritgewinnung ist zudem ethisch fragwürdig.</p>
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