Wer frisst wieviel?

8. März 2010 | von Uli Bach | Rubriken: Basics

Die Deutsche Energieagentur (dena) und der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) haben Zahlen zum Energiehunger einzelner Elektrogeräte ermittelt. Die meisten der heute angebotenen Haushaltsgeräte gehören schon jetzt der höchsten Kategorie A an. Dennoch verabschiedete das Europäische Parlament eine ab 2011 geltende Neuregelung für Haushaltsgeräte. An die Stellen der Klassen A+ und A++ treten die Kategorie A-20%, A-40% und A-60%. Ersichtlich ist, dass sich die neuen Klassifizierungen auf die Energieeinsparung im Vergleich zu Klasse A beziehen.
Fernsehgeräte bleiben allerdings ausgenommen: Für sie gelten noch die alten Label. Die Fenster zur Welt schlagen in der oben angedeuteten Energiebilanz mit 7 Prozent zu Buche. Ein Kühlschrank bringt es auf 11 Prozent, der Gefrierschrank und das Warmwasser im Bad machen jeweils 10 Prozent aus; 9 Prozent der Elektroherd, die Beleuchtung 8; Fernseher (s. o.), Audio- Videogerät und PC sind bei 7 Prozent. Vor der Waschmaschine mit 4 Prozent rangieren Aufzüge und Außenbeleuchtung mit 6 Prozent. Das Warmwasser in der Küche liegt mit 3 Prozent glatte 7 Punkte unter dem Warmwasser im Bad. Geschirrspüler und Wäschetrockner sind ebenfalls bei 3 Prozent, elektrische Heizgeräte machen 2 Prozent und die diversen kleinen Haushaltsgeräte insgesamt 24 Prozent aus.
Ein mittelgroßer Haushalt, der konsequent stromeffiziente Geräte nutzt, kann nach Angaben der Stiftung Warentest jährlich bis zu 430 Euro einsparen.

Quelle: Energie und Freizeit aktuell, Nr. 1, 2010

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