Wärmedämmung am Haus

2. Oktober 2009 | von Stefan Schmidt | Rubriken: Basics, Energieeffizientes Wohnen & Bauen

Ein wesentlicher Faktor zum Energiesparen ist die Wämedämmung. Dazu gibt es verschiedene Ansätze.
Dämmstoffe sind Mineralwolle, Isoschaum, Polystyrol oder Zellulose.
Grundsätzlich kann man ein Haus auf drei Arten Wärmedämmen:

Außendämmung

Die beste Wirkung, der höchste Preis.
Hierbei wird das gesamte Gebäude eingepackt. Eine ca. 15 Zentimeter dicke Dämmschicht wird an der Außenfassade angebracht, die Kosten liegen bei 80 bis 100 Euro.
Dass diese Methode bei denkmalgeschützen Gebäuden nicht in Frage kommt, ist klar, denn Stuck- und andere Fassadenteile würden komplett versteckt.

Innendämmung

Natürlich kann man die Wand auch von innen verkleiden – doch dabei wird das Abschotten der Wärme, was ja die eigentliche Idee der Wärmedämmung ist, zum Problem.
Normalerweise wird die in die Fassade eindringende Feuchtigkeit von der Innenwärme wieder verdrängt. Dies verhindert nun die Wärmedämmung.

Kerndämmung

Die preisgünstige Lösung liegt in der Mitte. Dies ist allerdings nur bei Fassaden möglich, die aus zwei Schichten bestehen, so wie es in Norddeutschland häufig der Fall ist. Hierbei kann man zwischen beide Fassadenschichten eine Dämmung einziehen.

Wer sich im Wirrwarr der vielen Möglichkeiten zurechtfinden will, sollte am besten einen Experten zu Rate ziehen. Die etwa 800 €, die eine Beratung zur Wärmedämmung kostet, ist dabei gut investiert – denn eine gute Wärmedämmung am Gebäude spart langfristig viel Heizkosten. Umgekehrt kann eine schlechte Fassadendämmung, neben den unnötigen Investitionskosten, viel Folgekosten durch Feuchtigkeit und Schimmelbildung nach sich ziehen.
Die Dämmmaterialien selbst sind gut erprobt und getestet, wichtig ist aber eine professionelle Verarbeitung. Auch hier lohnt es sich, einen qualifizieren Handwerker zu beauftragen.

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