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	<title>FUTUX° &#187; Uli Bach</title>
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	<description>Energie Zukunft</description>
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		<title>Transition Town: Urbanes Leben ökologisch und sozial</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 04:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Bach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energieeffizientes Wohnen & Bauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Begonnen hat sie in Großbritannien. Mittlerweile findet sie auch in Deutschland immer mehr Freunde: Die Transition-Town-Bewegung. In ihr geht es um die „Stadt des Übergangs“. Weltweit eifern bereits 300 Städte dem TT-Motto „global denken, lokal handeln“ nach. Die Stadt Bielefeld mausert sich dabei zu einem Zentrum für die deutschen Initiativen. „Das Bewusstein der Menschen verändert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0cm; text-align: justify } 		A:link { color: #0000ff } -->Begonnen hat sie in Großbritannien. Mittlerweile findet sie auch in Deutschland immer mehr Freunde: Die Transition-Town-Bewegung. In ihr geht es um die „Stadt des Übergangs“. Weltweit eifern bereits 300 Städte dem TT-Motto „global denken, lokal handeln“ nach. Die Stadt Bielefeld mausert sich dabei zu einem Zentrum für die deutschen Initiativen. „Das Bewusstein der Menschen verändert sich mehr und mehr“, sagt einer der Hauptverantwortlichen der Bielefelder Gruppe. Er weist dabei aber auch hin auf den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peak-Oil" target="_blank">Peak-Oil</a>, den mittlerweile wohl schon überschrittenen Zeitpunkt der maximalen Erdölfördermenge. Immer noch werden jeden Tag 86 Millionen Barrel (13 Milliarden Liter) Öl verbraucht.<span id="more-1017"></span></p>
<p>Das Städtchen Totnes in Großbritannien zog daraus seine eigene Lehre: Es verordnete sich vor vier Jahren kurzerhand die eigene Öl-Unabhängigkeit bis 2030. Lokale Wirtschaftskreisläufe und die Suche nach alternativen Treib-, Bau- und Werkstoffen sollen alte Abhängigkeiten und bisheriges Nutzerverhalten mehr und mehr verschwinden lassen. So entstand ein neues Lebensgefühl und die Bewegung Transition-Town. In einem Zwölf-Stufenplan werden Schritte von einer lokalen Steuerungsgruppe bis hin zu einem Energie- und Abrüstungsplan entwickelt. „Mittlerweile bekommen wir Anfragen aus ganz Deutschland und Europa“, heißt es aus Bielefeld. Die Programmatik und Vision sind klar:„Die durch Erdölmangel und Klimawandel ausgelösten wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Herausforderungen können nicht mit Atom und Kohle, sondern nur mit Kopf, Herz und Händen bewältigt werden. Wir sind thematisch offen und wollen Bestehendes vernetzen. Damit Bielefeld in zehn Jahren lustiger, leiser, grüner und umweltbewusster ist. Mit einem Wort: lebenswerter.“</p>
<p>Totnes und Bielefeld können überall sein: <span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ttbielefeld.de/">www.ttbielefeld.de</a></span></span></p>
<p><em>Quelle: „Neue Westfälische“, 7. September 2010</em></p>
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		<title>Von sichtbaren und spürbaren Veränderungen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 23:59:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Bach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In Grönland wachsen jetzt Bäume. Ebenso Kartoffeln. Weiden, die früher höchstens kniehoch kamen, bringen es jetzt auf zwei Meter. Robbenfett wurde jahrtausendelang gebraucht, um Feuer zu machen. Jetzt gibt es dort Holz. Das alles klingt nach verkehrter Welt. Und wenn es heißt, dass die veränderten Bedingungen in Grönland für viele Grönländer rein wirtschaftlich gesehen auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0cm; text-align: justify } -->In Grönland wachsen jetzt Bäume. Ebenso Kartoffeln. Weiden, die früher höchstens kniehoch kamen, bringen es jetzt auf zwei Meter. Robbenfett wurde jahrtausendelang gebraucht, um Feuer zu machen. Jetzt gibt es dort Holz.</p>
<p>Das alles klingt nach verkehrter Welt. Und wenn es heißt, dass die veränderten Bedingungen in Grönland für viele Grönländer rein wirtschaftlich gesehen auch positive Effekte haben, haut es das innere Koordinatensystem spätestens dann aus der Kurve: Ressourcen werden zugänglicher, die früher unter dem Eis verborgen lagen.</p>
<p>Sven Nieder, Fotograf aus Bielefeld, hat die Landmasse im Norden besucht und mit eignen Augen und mit denen der Kamera die dortigen Auswirkungen der Erderwärmung gesehen. Fast muten seine Beobachtungen wie eine Werbung für den Klimawandel an. Dazu äußert sich Nieder in einem Interview so: „Nein, aber wir müssen wegkommen von der negativen Energie. Es geht jetzt weniger darum zu sagen, was schlecht oder falsch gelaufen ist. Es geht darum, mit den sich verändernden Bedingungen umzugehen und etwas Positives aus ihnen zu machen.“</p>
<p>Ausgangspunkt für des Fotografen Reise war eine Zeremonie, zu welcher der Eskimo-Schamane Angaangaq andere Schamanen indigener Stämme eingeladen hatte. Angaangaq hatte auch die UN gewarnt: Das Eis in meiner Heimat schmilzt. Das war aber bereits 1978.</p>
<p>„Ich hatte eigentlich gedacht, dass es eher kalt ist, aber wir sind im Juli bei Temperaturen um die 25 Grad meistens leicht bekleidet rumgelaufen“, beschreibt Nieder seine Erfahrungen aus dem Norden. Und er sagt im selben Interview: „Ich komme gerade vom Amazonas, (&#8230;). Keiner der Einheimischen konnte sich daran erinnern, dass es jemals so kalt war, nur vier Grad! Die Extreme sind also wirklich weltweit zu spüren.“</p>
<p>Mitte September erscheint die Dokumentation dieser Grönlandfahrt: „Heiliges Feuer. Schamanen und Älteste für die Welt“, herausgegeben vom Bielefelder Kamphausen-Verlag. Besonders erwähnenswert ist dabei auch, dass das Buch auf klimaneutral produziertem Papier gedruckt ist. Verantwortlich dafür zeichnet die Forest Carbon Group aus Darmstadt, die ein Aufforstungsprojekt in Kanada betreibt.</p>
<p>Sven Nieder: „Mich fasziniert das Selbstverständnis, mit dem die indigenen Völker in die Welt treten, und ihre Bereitschaft, ihr Wissen zu teilen, statt es wie früher zu verbergen. Und in den Industrienationen merken immer mehr Menschen, dass wir auf ihr Wissen und ihre Besonnenheit im Umgang mit der Natur angewiesen sind. Wir müssen beobachten, was sich verändert und was wir mit unserem Tun verändern. Und mit Mitgefühl und Liebe versuchen, die Welt in Balance zu kriegen.“</p>
<p><em>Quelle: „Neue Westfälische“, 11. August 2010</em></p>
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		<title>Vom Unmöglichen und Möglichen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 13:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Bach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[„Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, sind in der vergangenen Woche zwei Entscheidungen gefallen, deren Bedeutung für das Schicksal der Erde, ihrer bald sieben Milliarden Bewohner und für die internationale Politik kaum zu überschätzen sind.“ Mit diesem bedeutungsvollen Satz leitete Fritz Vorholz in der ZEIT vom 29. Juli einen Artikel ein, in dem er beschreibt, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0cm; text-align: justify } -->„Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, sind in der vergangenen Woche zwei Entscheidungen gefallen, deren Bedeutung für das Schicksal der Erde, ihrer bald sieben Milliarden Bewohner und für die internationale Politik kaum zu überschätzen sind.“ Mit diesem bedeutungsvollen Satz leitete Fritz Vorholz in der ZEIT vom 29. Juli einen Artikel ein, in dem er beschreibt, dass und warum ein globales Klimaabkommen immer unwahrscheinlicher wird.</p>
<p>Es geht –wen wundert es?- um die USA und um China. Globaler Klimaschutz ohne Beteiligung dieser beiden Nationen ist schlichtweg ein Ding der Unmöglichkeit. Nur leider wird dieses Ding der Unmöglichkeit immer mehr zur möglichen Realität. Konkret: Im US-Senat fehlt vor allem für den Emissionshandel ganz offensichtlich die nötige Mehrheit. China hingegen will gerade mittels einer Grundsatzentscheidung durch den Emissionshandel gegen die stetig steigenden Treihausgasemissionen im eigenen Land vorgehen. Ab 2011.</p>
<p>Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist der Grund für die fehlende Unterstützung wieder einmal schlicht die Gier. Die Gier und die Feigheit der Kohlelobby und anderer traditioneller Industrien. Und als ob dies allein nicht ausreicht, steht auch das kalifornische Klimaschutzgesetz ganz gehörig auf der Kippe. Im Klartext heißt das, ohne das gescheiterte Bundesgesetz werden die US-Emissionen deutlich langsamer sinken. Somit rückt die in Kopenhagen getroffene Zusage der USA, bis 2020 ihre Emissionen im Vergleich zu  2005 bis 17% zu sinken, in eine ferne Zukunft.</p>
<p>Chinas Zusage ist es, seine CO2-Emissionen pro Einheit des Sozialproduktes zu senken (um 40-45%). Auch durch Emissionshandel. Ausgeschlossen ist wohl dennoch, dass China in Zukunft seinen absoluten CO2-Ausstoß senkt.</p>
<p>Das Fazit aus alledem: Die Emissionen werden wohl weltweit weiter steigen. Somit schlägt jetzt die Stunde für die Europäer. Ihre bisherige Rücksicht auf die USA wurde nicht belohnt; die eigenen Klimaziele jetzt konsequent zu verschärfen ist in und nach diesem heißen und leider auch sehr nassen Sommer daher das Gebot der Stunde.</p>
<p><em>Quelle: DIE ZEIT  &#8211; Nr. 24, 29. Juli 2010</em></p>
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		<title>Vom weisen Handeln für die Allgemeinheit</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 16:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Bach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie ist Wirtschaftswissenschaftlerin und 76 Jahre alt. Und sie hat im vergangenen Jahr den Nobelpreis erhalten: Die US-Amerikanerin Elinor Ostrom. Jahrzehntelang hat sich diese ältere Dame mit sogenannten Allmendegütern beschäftigt. Das sind Güter, die weder Unternehmen noch der Staat kontrolliert, sondern von dort ansässigen Menschen gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Als da z. B. sind Grasweiden in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0cm; text-align: justify } -->Sie ist Wirtschaftswissenschaftlerin und 76 Jahre alt. Und sie hat im vergangenen Jahr den Nobelpreis erhalten: Die US-Amerikanerin Elinor Ostrom.</p>
<p>Jahrzehntelang hat sich diese ältere Dame mit sogenannten Allmendegütern beschäftigt. Das sind Güter, die weder Unternehmen noch der Staat kontrolliert, sondern von dort ansässigen Menschen gemeinschaftlich bewirtschaftet werden. Als da z. B. sind Grasweiden in der Mongolei, Fischgründe in der Bucht von Izmir, Wasserquellen in Nepal oder Almen im schweizerischen Wallis. Dazu die landläufige Meinung von Politologen und Ökonomen: Die gemeinschaftliche Nutzug der Allmenden schafft nur Probleme, denn jeder will mehr aus ihnen herausholen als ihm zusteht. Also sollten die Allmenden besser an private Eigner aufgeteilt werden. Oder aber eine Behörde wacht über allem.<span id="more-998"></span></p>
<p>An diesem Punkt kommen Frau Ostrom und ihre Forschung ins Spiel. Die Wissenschaftlerin stellt die gerade beschriebene, lange als eine solche gegoltene Weisheit der Ökonomie buchstäblich auf den Kopf.</p>
<p>Bereits in ihrer Doktorarbeit beschäftigte sich Ostrom mit der Frage, warum Menschen mit Gemeinschaftsgütern so gut umgehen, dass das Ergebnis besser ist als auf freien Märkten oder unter einer kontrollierenden Behörde. Zu Beginn der 1960er Jahre untersuchte sie kalifornische Versorgungsbetriebe, die einen gemeinsamen Weg finden mussten, um die knappe Ressource Wasser zu verwalten. Die Betriebe waren damals sehr kreativ darin, die Eigentumsrechte zu verteilen und das Grundwasser vor dem Versiegen zu bewahren. Und Elinor Ostrom hatte ihr Lebensthema gefunden.</p>
<p>Ihre umfangreichen wissenschaftlichen Forschungen münden in einem „polyzentrischen Ansatz“. Der besagt, dass Schwierigkeiten mit Gemeingütern auf vielen Ebenen angegangen werden können: auf der internationalen, der staatlichen, aber auch auf der lokalen. Die Konsequenz daraus bedeutet, dass nicht bei jedem wichtigen Thema gleich ein internationaler Gipfel einzuberufen ist oder nationale Gesetze aus dem Hut gezaubert werden müssen. Veränderung, und das ist das Entscheidende, kann immer auch direkt vor Ort beginnen. Ganz im Sinne eines Ansatzes des „Global denken, lokal handeln“. Ostroms Forschung zeigt eins wohl ganz deutlich: Das Gerede vom:„Wir (respektive Ich) können (kann) ja doch nichts ändern!“ wird zur reinen Schutzbehauptung, denn ihm entbehrt jede Grundlage.</p>
<p>Die Nobelpreisträgerin ist da ganz pragmatisch: Zum Beispiel Klimaschutzabkommen. Sie sind natürlich sinnvoll, doch während ihres langwierigen Entstehungsprozesses kann eine Stadtverwaltung schon mal damit anfangen, Windräder aufzustellen oder Fahrradwege auszubauen. Oder sie überhaupt erst mal anlegen. Und die Verbraucher -jeder einzelne also-  können zum Beispiel Güter von und bei heimischen Erzeugern kaufen. Vor allem aber: Alle können laut über das reden, was sie tun, denn gute Vorbilder finden immer auch ihre Nachahmer. Davon ist die mit Preisen und Ehrenwürden hochdekorierte Frau Ostrom überzeugt.</p>
<p>Eine Crux ihrer Arbeit, leider: Die einen sehen in ihr eine Art Bannerträgerin für eine bessere Zukunft, andere interpretieren ihre Äußerungen dahingehend falsch, dass sie gegen eine globale Klimapolitik sei. Nichts dergleichen sagt jedoch die so Missverstandene, deren maßgebliches Werk „Governing the Commons“ 1990 erschienen ist. Auf gut deutsch gibt es das Werk seit 1999 unter dem Titel „Die Verfassung der Allmende“<em>.</em></p>
<p><em> Quelle: DIE ZEIT – Nr. 31, 29. Juli 2010</em></p>
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		<title>Fluch oder Segen – Energie um welchen Preis?</title>
		<link>http://www.futux.de/bildung-information/fluch-oder-segen-%e2%80%93-energie-um-welchen-preis/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 16:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Bach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung & Information]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer am 20.06.2010 den ARD Presseclub zum Thema Energie verpasst hat, kann die Sendung über den WDR als podcast nachhören (Der geneigte Leser meine jetzt bitte nicht, wir wollen ständig Werbung für diesen Sender machen; gleichwohl sind seine Sendungen zu Energiefragen dennoch hochinformativ!) An der Diskussion im Presseclub beteiligt war u. a. der Publizist und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer am 20.06.2010 den ARD Presseclub zum Thema Energie verpasst hat, kann die Sendung über den WDR als podcast nachhören (Der geneigte Leser meine jetzt bitte nicht, wir wollen ständig Werbung für diesen Sender machen; gleichwohl sind seine Sendungen zu Energiefragen dennoch hochinformativ!)<br />
An der Diskussion im Presseclub beteiligt war u. a. der Publizist und Sozialpsychologe Harald Welzer (siehe futux°-Artikel „Mit der aktiven Bürgergesellschaft gegen Klimawandel“).</p>
<p>Der WDR schreibt: „Größer und einprägsamer können die Vergleiche kaum sein: Die Ölkatastrophe am Golf von Mexiko wird inzwischen in einer Reihe mit dem Unglück in Tschernobyl oder mit dem 11.September genannt. Vor genau zwei Monaten, am 20.April, war die Bohrinsel „Deepwater Horizon“ explodiert und dann gesunken. Die mächtigste Nation der Welt und einer der größten Ölmultis – sie schaffen es nicht, die Katastrophe unter Kontrolle zu bekommen. Der Ölteppich erstreckt sich inzwischen auf eine Fläche, die in Deutschland von Hannover bis nach Berlin reichen würde. Schon jetzt ist es die schlimmste Umweltkatastrophe in den USA und sollte der Erdölausbruch im Golf von Mexiko nicht bis zum Herbst eingedämmt sein, könnte es die bis heute vielleicht schlimmste Umweltkatastrophe der Menschheit werden.</p>
<p>„Amerika muss umdenken“ – das ist die Botschaft, die Präsident Obama in seiner ersten Rede direkt aus dem Oval Office an die Nation richtet. Eine neue Energiepolitik und die Nutzung sauberer Energien seien eine „nationale Mission“. Solch deutliche Worte hat man noch nie in Sachen Energiepolitik aus dem Mund eines amerikanischen Präsidenten gehört. Musste es erst zu dieser unbeherrschbaren Katastrophe kommen, damit der ungebremste Verbrauch von Energie und das Weiterbeharren auf alle Konsumbegehrlichkeiten der industrialisierten Welt in Frage gestellt werden? Noch immer bestimmt Öl das Weltgeschehen, löst Konjunkturkrisen und Kriege aus. Längst ist die Energiepolitik ein globales Thema.</p>
<p>Doch wer ist wirklich bereit umzudenken und auf Annehmlichkeiten zu verzichten? Hat die Politik überhaupt die Macht, sich gegen die Ölbarone und Konzerne durchzusetzen? Fluch und Segen – Energie um welchen Preis?“</p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Weitere Informationen zum Nachhören der Sendung über: <a href="http://www.wdr5.de/nachhoeren/presseclub.html" target="_blank">http://www.wdr5.de/nachhoeren/presseclub.html</a></span></p>
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		<title>Dreifach-Solarzelle macht Sonnenstrom noch preiswerter</title>
		<link>http://www.futux.de/sonnenenergie/dreifach-solarzelle-macht-sonnenstrom-noch-preiswerter/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 19:51:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Bach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonnenenergie]]></category>

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		<description><![CDATA[„Unsere Dreifach-Solarzelle besteht aus mehr als 20 einzelnen Schichten, die wir alle optimiert haben. Wir haben sowohl die Struktur der Halbleiterschicht als auch die Materialqualität, die Metallkontakte sowie die Antireflexschichten verbessert, um zu diesem Ergebnis zu kommen.“ Dieses Ergebnis, von dem da gesprochen wird, ist mit einem Rekordwirkungsgrad von 41,1 Prozent eine deutlich verbesserte Möglichkeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0cm; text-align: justify } -->„Unsere Dreifach-Solarzelle besteht aus mehr als 20 einzelnen Schichten, die wir alle optimiert haben. Wir haben sowohl die Struktur der Halbleiterschicht als auch die Materialqualität, die Metallkontakte sowie die Antireflexschichten verbessert, um zu diesem Ergebnis zu kommen.“ Dieses Ergebnis, von dem da gesprochen wird, ist mit einem Rekordwirkungsgrad von 41,1 Prozent eine deutlich verbesserte Möglichkeit, Sonnenlicht in Strom umzuwandeln. <span id="more-946"></span></p>
<p>Erklärt hat den Vorgang Dr. Frank Simroth vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg. Gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Andreas Bett erhält er dafür den Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2010. Beide entwickelten eine metamorphe Dreifach-Solarzelle, die aus den Verbindungshalbleitern Galliumindiumphosphid, Galliumindiumarsenid und Germanium besteht. Dieser spezielle Aufbau ermöglicht es,  fast das gesamte Spektrum des Sonnenlichts optimal zur Energiegewinnung zu nutzen.</p>
<p>Mehrfach-Solarzellen wurden ursprünglich für den Weltraum entwickelt. Sie versorgten Satelliten mit Strom. Die hocheffizienten Zellen sind mit einem Linsenverstärker kombiniert und benötigen daher nur noch etwa ein Fünfhundertstel der Halbleiterfläche im Vergleich zu herkömmlichen Solarmodulen. Jede Zelle ist nur drei Quadratmillimeter groß. Im Abstand von zehn Zentimetern liegt darüber eine Fresnellinse. Dieser Aufbau konzentriert das Sonnenlicht um den Faktor 400 bis 500. Ein Kupferträger, auf dem die Zellen sitzen, sorgt dafür, dass sie nicht überhitzen. Er verteilt die Wärme, und so reicht es aus, die Solarzelle nur passiv zu kühlen.</p>
<p>Die neuen hocheffizienten Solarzellen sollen bereits 2011 auf den Markt kommen.</p>
<p><em>Quelle: „Neue Westfälische“, 08.06.2010</em></p>
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		<title>„Keine Zeit für Grabenkämpfe“</title>
		<link>http://www.futux.de/allgemein/%e2%80%9ekeine-zeit-fur-grabenkampfe%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 20:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Bach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer häufiger bei futux° herein schaut, wird es schon gemerkt haben: Wir finden gut, wenn sich was tut! Vor kurzem las ich ein Interview mit den Karmakonsum-Gründern Christoph Harras und Noel Klein-Reesink. Die Intention der beiden Blogger scheint mir ähnlich der von futux° zu sein. Einige ihrer Äußerungen zum Thema Konsum lassen sich so auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Wer häufiger bei futux° herein schaut, wird es schon gemerkt haben: Wir finden gut, wenn sich was tut!</p>
<p>Vor kurzem las ich ein Interview mit den Karmakonsum-Gründern Christoph Harras und Noel Klein-Reesink. Die Intention der beiden Blogger scheint mir ähnlich der von futux° zu sein. Einige ihrer Äußerungen zum Thema Konsum lassen sich so auch auf den Bereich der Energiepolitik anwenden. Wenn für futux° „Mehr Energie wagen“ gilt, dann geht es Harras und Klein-Reesink darum, mehr Nachhaltigkeit zu wagen!</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Die Gedanken von Karmakonsum sind es wert, an dieser Stelle näher vorgestellt zu werden.„Wenn Verbraucher sich in Netzwerken zusammenschließen, was heute leicht möglich ist, können wir Druck auf Konzerne ausüben“, sagt Christoph Harras und macht damit gleich eine programmatische Aussage. „Jeder einzelne Mensch kann Verantwortung übernehmen und der Konsum ist ein sehr niedrigschwelliges Angebot, um Verantwortung im Alltag zu übernehmen. Mit jedem Euro, den ich ausgebe, entscheide ich, ob ich eine Industrie fördern will, die das Morgen im Blick hat, oder eine, der das egal ist, die Regenwälder abholzt, Flüsse und Meere vergiftet und so weiter.“ Ihre Grundhaltung ist es, gute Nachrichten zu verbreiten. Das Medienmotto von den schlechten Nachrichten, die gute Nachrichten sind ist in ihren Augen schlicht Angst fördernd und hemmt die gesellschaftliche Weiterentwicklung. Sie glauben vielmehr an die sich durch positive Anreize entwickelnde Wandlungsfähigkeit jedes Menschen. Für beide ist die Welt nicht einfach nur in gut und böse einzuteilen. Weil auch große Unternehmen, wie Noel Klein-Reesnik sagt, ein „Abbild der Gesellschaft“ sind, sollte man deshalb vorsichtig sein, gute Vorsätze aus Unternehmen gleich zu kritisieren. Christoph Harras: „Es gibt in Großkonzernen viele Leute, die auf Sinnsuche sind, die das Herz an der richtigen Stelle haben. Wir sind vorsichtig, Dinge zu bewerten, die nach Greenwashing aussehen. Man weiß nicht, ob nicht ein echter, ernst gemeinter Versuch eines Mitarbeiters dahinter gesteckt hat, den Konzern nachhaltig zu verändern. Das wäre für solche Leute ein Schlag ins Gesicht. Man muss sehen, was Menschen in Konzernen für Widerstände überwinden müssen, bis sie in Aktion kommen. Wenn das mit Greenwashing abgestraft würde, der Konzern einen Reputationsschaden nimmt und sagt: „Wir haben es gleich gesagt, dass es gefährlich ist, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit einzulassen!“, dann ist diese Stimme getötet.“</p>
<p>Es geht immer darum, Ansätze für eine positive Veränderung aufzuspüren, zu fördern und sie letztlich durchzusetzen. Es geht um Netzwerke und um Kooperation. Es geht –natürlich- um „das große Ganze“. Aus beider Worte spricht durchaus Optimismus, denn in der Zeit, in der wir leben, ist „sehr vieles möglich“. Ausdruck davon ist zum Beispiel mit Web 2.0 eine Entwicklung im Internet, die Noel Klein-Reesink als „Demokratisierung in der Medienlandschaft“ begreift. Dazu passt es dann auch, wenn Christoph Harras verdeutlicht: „Es geht um eine neue Wir-Kultur. Die Globalisierung zeigt, wir leben alle auf demselben Planeten. Kopenhagen ist gescheitert, aber im Vergleich zu Kyoto gab es schon ein höheres Bewusstsein. Natürlich kann es sein, dass wir in die totale Klimakatastrophe hineinsteuern und das ganze System kippt. Aber ich versuche, meinen Geist in die positive Richtung zu lenken – Gedanken schaffen Wirklichkeit -, und versuche, möglichst viele Menschen mit diesen Ideen zu infizieren. Wenn viele Leute in dieselbe Richtung denken, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir es schaffen&#8230;.“</p>
<p>Neue Ideen, ob im Bereich des Konsums oder bei Energiefragen, sehen sich oft dem Vorwurf ausgesetzt, Verzicht zu fordern und damit ein letztlich lust- und genussfeindliches Leben zu propagieren. Und also werden auch die beiden Karmakonsumer gefragt, ob nicht ein nachhaltiges Leben bedeutet, auf vieles verzichten zu müssen. Noel Klein-Reesink sieht den Verzichtsbegriff in unserem Kulturkreis „komplett negativ besetzt“ und im Zusammenhang der Frage überhaupt nicht passend. Für ihn geht es eher darum, Belastendes auf- oder wegzugeben. Christoph Harras geht noch weiter und sieht im Verzicht einen „Energiezuwachs“. „Nehmen wir mal das Beispiel einer Glühbirne: Der kleine Glühfaden ist wie ein Verzichtsmoment, weil der Strom, der eigentlich schnell fließen will, dort gezwungen wird, langsam zu fließen. Dadurch fängt der Draht zu glühen an und es entsteht Licht. So kann aus Verzicht Strahlen und Leuchten werden.“ Beide sehr persönliche Reaktionen sind in ideale Worte gekleidet und rufen sicherlich auch schöne Vorstellungen hervor. Doch setzen sie eine innere Auseinandersetzung mit Fragen von einerseits verzichten und aufgeben müssen, andererseits aber auch wollen voraus. Mithin sind ihre Antworten bereits Ausdruck eines vollzogenen Bewusstseinswandels.</p>
<p>In unserem Kulturkreis, in dem die Gier und das Haben noch an erster Stelle stehen, wird aber eine Frage wohl immer sein: Was kriege ich dafür, wenn ich auf dies oder das verzichte? Christoph Harras und Noel Klein-Reesink setzen daher auch auf einen „offenen und ehrlichen Dialog, bei dem positive und praktikable Lösungsansätze im Mittelpunkt stehen.“ Dabei ist ihnen vor allem die gesellschaftliche Mitte wichtig, da diese sich, ihrer Ansicht nach, sehr für Nachhaltigkeit interessiert. Im Dialog sehen beide eine große Chance. Vor allem aber sehen sie eine Chance im eigenen Vorbild „ohne erhobenen Zeigefinger“. Christoph Harras zitiert Ghandi mit den Worten „Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.“ Für beide ist als Fazit klar: Nachhaltig leben macht Spaß und ist „im Zeitgeist.“</p>
<p>„Es geht um den Nachbarn von nebenan. Den müssen wir begeistern. Gemeinsam können wir viel bewegen.“ Einverstanden!</p>
<p>Am 25. und 26. Juni findet in Frankfurt die nunmehr vierte Karmakonsumkonferenz statt. Unter dem Motto „Empowering a new Spirit in Business“ stellen Öko-Unternehmen Formen nachhaltigen Wirtschaftens vor. Näheres dazu unter http://karmakonsum.de/konferenz</p>
<p>Quelle: „Schrot &amp; Korn“, Nr.5 / 6, 2010</p>
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		<title>Zur Sonne, zum Radio&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 20:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Bach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonnenenergie]]></category>

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		<description><![CDATA[WDR 5 (Radio) sendete am 14.06.2010 in seiner Wissenschaftssendung „Leonardo“ einen Beitrag über solarthermische Kraftwerke, in der auch das Desertec-Project beschrieben wird. Der WDR schreibt: „Während die Desertec Initiative noch Verbündete für Solarkraftwerke im Norden Afrikas sucht, wird im sonnigen Spanien längst Sonnenstrom produziert. Am Fuß der Sierra Nevada setzt man nicht auf teure Solarzellen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WDR 5 (Radio) sendete am 14.06.2010 in seiner Wissenschaftssendung „Leonardo“ einen  Beitrag über solarthermische Kraftwerke, in der auch das Desertec-Project beschrieben wird.</p>
<p>Der WDR schreibt: „Während die Desertec Initiative noch Verbündete für Solarkraftwerke im Norden Afrikas sucht, wird im sonnigen Spanien längst Sonnenstrom produziert. Am Fuß der Sierra Nevada setzt man nicht auf teure Solarzellen, sondern auf deutlich wirtschaftlichere solarthermische Kraftwerke. Dabei wird Sonnenlicht in Hitze umgewandelt. Was sich anschließt, ist ein konventionelles Wärmekraftwerk – mit dem entscheidenden Unterschied zu Atommeiler oder Kohlekraftwerk, dass der Brennstoff Sonne kostenlos ist und nicht versiegt. Selbst wenn sich die Sonne versteckt, können solarthermische Kraftwerke Strom liefern. Denn die Wärme lässt sich für sonnenlose Zeiten zwischenspeichern. So scheinen die Turm- und Rinnenkraftwerke in Spaniens Süden Wegbereiter einer solaren Zukunft zu sein.“</p>
<p><a href="http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/14.06.2010-16.05/b/schwerpunkt-spiegel-des-erfolgs.html" target="_blank">http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/14.06.2010-16.05/b/schwerpunkt-spiegel-des-erfolgs.html</a></p>
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		<title>Eine strahlende Zukunft oder: Mit 40 in Pension?</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 16:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Bach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[WDR 5 (Radio) sendete am 04.05.2010 in seiner Wissenschaftssendung „Leonardo“ einen sehr anschaulichen Beitrag über die Konsequenzen der Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken. Der WDR schreibt: „Viele Bauteile eines Kernkraftwerks können ausgetauscht werden. Die Befürworter einer Laufzeitverlängerung sagen, dass so auch alte Reaktoren fit bleiben und sicher sind. Aber ein Teil auszutauschen heißt ja noch nicht, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0cm; text-align: justify } 		A:link { color: #0000ff } -->WDR 5 (Radio) sendete am 04.05.2010 in seiner Wissenschaftssendung „Leonardo“ einen sehr anschaulichen Beitrag über die Konsequenzen der Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken.</p>
<p>Der WDR schreibt:  „Viele Bauteile eines Kernkraftwerks können ausgetauscht werden. Die Befürworter einer Laufzeitverlängerung sagen, dass so auch alte Reaktoren fit bleiben und sicher sind. Aber ein Teil auszutauschen heißt ja noch nicht, dass die Anlage nun dem Stand der Technik entspricht. Schließlich hat ein Golf I von 1974 durch Erneuern der Bremsbeläge noch lange kein ABS an Bord. Umfassend auf aktuelle Sicherheitstechnik umzurüsten ist sehr teuer, mitunter aber auch unmöglich. Zum Beispiel beim Reaktordruckbehälter, der ständig von Neutronen bombardiert wird und dadurch verspröden kann. Auch am Gebäude kann man nachträglich wenig tun, um zum Beispiel den Schutz gegen Flugzeugabstürze zu verbessern. Falls sich die Politik tatsächlich für eine Laufzeitverlängerung entscheidet, wird man für jeden Reaktor sehr genau schauen müssen, ob diese vertretbar und wirtschaftlich lohnend ist.“</p>
<p>Die Sendung kann als Podcast heruntergeladen werden. Und wer nicht hören will, kann lesen: Das Manuskript steht auch im Netz.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/04.05.2010-22.05/b/schwerupnkt-pensionsalter-40.html">http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/04.05.2010-22.05/b/schwerupnkt-pensionsalter-40.html</a></span></span></p>
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		<title>Elektroautos sind keine Klimaretter</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 16:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Bach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nationale Plattform für Elektromobilität ist gegründet. Dennoch behauptet eine sehr ernst zu nehmende Organisation: „Elektroautos tragen nicht entscheidend dazu bei, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu verringern“. Das meint immerhin Greenpeace. Selbst die von der Bundesregierung angestrebten eine Million Elektrofahrzeuge im Jahr 2020 sparen „nicht mehr CO2 als das oft geschmähte Tempolimit, also zwei bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Die Nationale Plattform für Elektromobilität ist gegründet. Dennoch behauptet eine sehr ernst zu nehmende Organisation: „Elektroautos tragen nicht entscheidend dazu bei, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu verringern“. Das meint immerhin Greenpeace. Selbst die von der Bundesregierung angestrebten eine Million Elektrofahrzeuge im Jahr 2020 sparen „nicht mehr CO2 als das oft geschmähte Tempolimit, also zwei bis drei Millionen Tonnen.&#8221; Das sagt der Greenpeace-Verkehrsexperte Wolfgang Lohbeck in einer April-Ausgabe der &#8220;Automobilwoche&#8221;.<span id="more-912"></span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Für den Klimaschutz ist der Verbrennungsmotor weitaus effizienter. Lohbeck: &#8220;Der Durchschnittsverbrauch von PKW wird sich von heute etwa 7,5 Liter je nach Modell auf bis zu 2,5 Liter drücken lassen &#8211; eine Effizienzsteigerung, die noch so viele Elektrofahrzeuge nicht aufwiegen können.&#8221; </span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Entscheidend ist, wie ein Auto konstruiert ist und nicht, wie es angetrieben wird. Klein, leicht und intelligent. Dann ist auch die Antriebsart nicht mehr wesentlich. Und man muss auch folgendes bedenken: Jedes Elektroauto belastet das Klima mit anderthalb bis doppelt so viel CO2 wie ein herkömmliches Fahrzeug. Durch den Strom aus der Steckdose. </span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Komplizierte Welt.</span></p>
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